Erfahre, wie du dein DSGVO-Auskunftsrecht nutzt, eine Selbstauskunft anforderst und kostenlos mehr Transparenz über deine Daten erhältst.
Von Dr. Michael Giese
Du möchtest wissen, was die Datenschutz-Grundverordnung ist und welches Auskunftsrecht du in Bezug auf deine Daten hast? Hier erfährst du mehr über dein DSGVO Auskunftsrecht nach Artikel 15 und wie du dein persönliches Auskunftsrecht auf dem Weg zur Datensouveränität wahrnimmst.
Die DSGVO im Überblick
Die europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), international auch als General Data Protection Regulation (GDPR) bekannt, ist nach einer zweijährigen Übergangsfrist für alle Unternehmen am 25. Mai 2018 in Kraft getreten. Die Europäische Union (EU) verfolgt durch die DGSVO das Ziel, eine europaweit harmonisierte rechtliche Grundlage des Datenschutzes zu schaffen.
Die Konkretisierung und Harmonisierung des Datenschutzes stärken die Rechte der Verbraucher. Auch besondere Schutzrechte, wie das Recht auf Vergessenwerden und das Auskunftsrecht, werden im Vergleich zur vorherigen nationalen Gesetzgebung – in Deutschland das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) – gestärkt.
Was regelt die Datenschutz-Grundverordnung?
Der primäre Zweck der Datenschutz-Grundverordnung ist der Schutz Deiner personenbezogenen Daten vor Missbrauch. Dieses Ziel wird in Artikel 1 der DSGVO dargelegt. Personenbezogene Daten werden dort als alle Informationen beschrieben, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Generelle Informationen wie Name, Familienstand oder Geburtsdatum.
- Kontaktdaten wie Adresse, Telefonnummer oder E-Mail.
- Wichtige Dokumentennummern für deine MieterMappe.
- Standort- und Bewegungsdaten.
Wie funktioniert das DSGVO Auskunftsrecht?
Um Deine Datensouveränität zu stärken, hast Du dank des Auskunftsrechts in Art. 15 DSGVO das Recht zu erfahren, ob und welche personenbezogenen Daten ein Unternehmen über dich verarbeitet. Außerdem stehen Dir detaillierte Informationen über die Verarbeitungszwecke, die Speicherdauer und die Herkunft der Daten zu.
Tipp für Mieter: Wenn Du Deine Bonität für eine Wohnungsbesichtigung nachweisen musst, reicht eine einfache Selbstauskunft oft nicht aus, da sie zu viele private Details enthalten kann oder zu lange dauert.
Dein Bonitätsnachweis in 2 Minuten
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Das Recht auf Löschung nach Art. 17 DSGVO
Neben Deinem Auskunftsrecht regelt die Verordnung auch das Recht auf Löschung. Betroffene Personen dürfen eine unverzügliche Löschung verlangen, wenn die Daten für den ursprünglichen Zweck nicht mehr notwendig sind oder die Einwilligung widerrufen wurde.
Warum itsmydata für dein Auskunftsrecht wichtig ist
Die DSGVO gibt dir das Recht, bei Unternehmen eine Selbstauskunft anzufordern. Eine der wichtigsten Anwendungen für dieses Recht ist der Nachweis deiner Zahlungsfähigkeit. Wenn du für eine Wohnungsbesichtigung schnell ein verlässliches Zertifikat benötigst, kannst du online deinen BonitätsPass erstellen. Dieser basiert auf Daten aus öffentlichen Schuldner- und Insolvenzverzeichnissen (Hartnegative Zahlungsdaten).
Zudem bietet die MieterMappe die Möglichkeit, alle Unterlagen sicher zu verwalten. Für noch umfangreichere Anforderungen steht dir der BonitätsPass+ zur Verfügung. Das gesetzliche Auskunftsrecht bietet dir somit die notwendige Basis, um die Kontrolle über dein digitales Ich zu behalten.
