21.06.2022

Mieterselbstauskunft – Ratgeber & kostenlose PDF- und Word-Vorlage

Die meisten Vermieter verlangen vor Abschluss des Mietvertrags eine Mieterselbstauskunft. Bei itsmydata kannst du dir das kostenlose Formular der Mieterselbstauskunft als PDF oder Word-Datei herunterladen. Damit gehst du sicher, dass du nur wirklich notwendige Angaben machst und somit deine Daten schützt. Zudem erfährst du, was eine Mieterselbstauskunft genau ist, welche Fragen der Vermieter darin stellen darf und ob man die Mieterselbstauskunft überhaupt ausfüllen muss.

Mieterselbstauskunft kostenlose PDF-Vorlage

Was ist eine Mieterselbstauskunft?

Eine Mieterselbstauskunft ist eine Selbstauskunft des Mietinteressenten für den künftigen Vermieter und informiert über die private, familiäre und wirtschaftliche Situation des Mietinteressenten. Die Auskunft erfolgt schriftlich mit Hilfe eines Formulars und wird dem Vermieter nach Besichtigung der Wohnung überlassen. Grundsätzlich ist die Mieterselbstauskunft nicht verpflichtend, du musst sie also theoretisch nicht ausfüllen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass sich Vermieter meist nicht für Mietinteressenten ohne Auskunft entscheiden. Doch keine Sorge, mit der kostenlosen PDF-Vorlage von itsmydata gehst du sicher, dass du nur wirklich notwendige und berechtigte Angaben machst.

Welche Fragen müssen in der Selbstauskunft beantwortet werden?

Der Vermieter darf nur Fragen stellen, die das potenzielle Mietverhältnis betreffen. Laut der EU- Datenschutz -Grundverordnung (DSGVO) gilt immer das Prinzip der Datenminimierung: Die abgefragten, personenbezogene Daten müssen dem „Zweck angemessen“ und unter Heranziehung des verfolgten Zweckes auf das „notwendige Maß“ beschränkt sein (Art. 5 DSGVO). Zudem sind je nach Zeitpunkt im Prozess deiner Wohnungssuche unterschiedliche Fragen erlaubt: bei der Wohnungsbesichtigung, wenn der Mieter sich entschieden hat, die Wohnung zu nehmen und beim tatsächlichen Vertragsabschluss.

1. Bei Wohnungsbesichtigung

In dieser Phase dürfen Vermieter und Immobilienmakler nur wenige Informationen erfragen. Dazu zählen allgemeine Daten zur Identifikation wie Name, Vorname, Anschrift, Telefonnummer und Adresse, um den Interessenten zu kontaktieren. Bei durch den sozialen Wohnungsbau geförderten Wohnungen kann zusätzlich der Wohnungsberechtigungsschein erfragt werden. Bei der Besichtigung ist es dem Vermieter erlaubt, die persönlichen Angaben mit Hilfe des Personalausweises zu überprüfen, eine Ausweiskopie darf er allerdings nicht erstellen. In dieser Phase benötigst du somit noch keine Mieterselbstauskunft oder einen Bonitätsnachweis.

2. Nach Besichtigung der Wohnung

Will der Mietinteressent nach der Wohnungsbesichtigung diese anmieten, kommt die Mieterselbstauskunft ins Spiel. Folgende Auskünfte dürfen hier von dir verlangt werden:

  • Die Anzahl und das jeweilige Alter der Personen, die in die Wohnung einziehen sollen
  • Informationen zum Familienstand
  • Angaben zum Arbeitsverhältnis und zum Arbeitgeber
  • Nettoeinkommen
  • Haustiere (Laut der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz gilt das aber nur, wenn die Tierhaltung nicht zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache zählt und daher nur mit Zustimmung des Vermieters möglich ist. Das gilt bei großen Tieren, die unter Umständen Nachbarn stören könnten. Für Kleintiere gilt das nicht.)
  • Ob das Sozialamt die Mietkosten trägt
  • Ob gegen den Mieter ein Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet wurde
  • Ob Mitschulden aus vorherigen Mietverhältnissen vorliegen
  • Ob eine eidesstaatliche Versicherung abgegeben wurde

Die kostenlose PDF-Vorlage der Mieterselbstauskunft von itsmydata bündelt all diese Informationen in einem Formular. Du kannst das Formular digital ausfüllen und anschließend ausdrucken und unterschreiben.

3. Nach Zusage der Wohnung

Hat sich der Vermieter final für einen der Interessenten entschieden, darf er zusätzlich zur Mieterselbstauskunft folgende Details von dir erfragen:

  • Einkommensnachweis (Bei Angestellten in Form der letzten drei Gehaltsabrechnungen in Kopie, bei Rentnern der aktuelle Rentenbescheid, bei Selbstständigen eine formelle schriftliche Bestätigung des Nettohaushaltseinkommens durch einen Steuerberater)
  • Bonitätsauskunft des Mieters. Mit dem persönlichen Bonitätszertifikat von itsmydata kannst du dem Vermieter ganz einfach deine Kreditwürdigkeit nachweisen. Es kostet nur 11,90€ und ist direkt digital verfügbar.

Was darf der Vermieter nicht fragen?

Fragen, die nicht im Zusammenhang mit dem Mietverhältnis stehen sind unzulässig. Es kann jedoch in der Praxis vorkommen, dass der Vermieter dich auffordert, einige dieser Fragen zu beantworten. Teilweise sind diese Fragen sogar mit Diskriminierung oder Rassismus verbunden, weshalb du sie auf keinen Fall beantworten solltest. Dazu zählen Fragen nach:

  • Der Familienplanung (Heiratsabsicht, Schwangerschaft oder Kinderwünsche)
  • Mitgliedschaften in Parteien, Vereinen oder Gewerkschaften
  • Vorstrafen und laufenden strafrechtlichen Ermittlungen
  • Religionsangehörigkeit
  • Der Nationalität oder ethnischen Zugehörigkeit
  • Angaben zum Vormieter
  • Hobbies oder Musikgeschmack
  • Krankheiten und Behinderungen
  • Sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität

Mit der kostenlosen Word-Vorlage für die Mieterselbstauskunft von itsmydata gehst du sicher, dass du keine der unzulässigen Fragen beantworten musst. Sollte dir ein Vermieter ein Formular vorlegen, welches eine der unzulässigen Fragen enthält, hast du das Recht, ihn darauf hinzuweisen und diese Fragen nicht zu beantworten. Mit der Vorlage von itsmydata bist du jedoch immer auf der sicheren Seite und schützt deine personenbezogenen Daten!

Darf ich lügen?

Grundsätzlich muss der Mieter dem Vermieter alle Fragen wahrheitsgemäß beantworten. Lügt der Mieter bei zulässigen Fragen, darf der Vermieter Konsequenzen ziehen bis hin zur fristlosen Kündigung oder Anfechtung des Mietvertrags. Dies gilt jedoch nur bei Informationen und Angaben, die der Vermieter im Rahmen der Mieterselbstauskunft erfragen darf. Hat der Mieter bei unzulässigen Fragen gelogen, ergeben sich daraus keine rechtlichen Konsequenzen. Sollte dich dein Vermieter in der Mieterselbstauskunft mit unzulässigen Fragen konfrontieren, solltest du ihn jedoch darauf hinweisen und alternativ die kostenlose PDF-Vorlage von itsmydata verwenden. Somit machst du nur zulässige Angaben und musst nicht lügen.

Was ist die ungefragte Aufklärungspflicht des Mieters?

Im Rahmen der sogenannten Aufklärungspflicht muss der Mieter auf das Vorliegen bestimmter Situationen hinweisen, ohne dass er danach gefragt wird. Dies ist der Fall, wenn:

  • die Höhe des Mietzinses 75% oder mehr des Nettoeinkommens des Mieters beträgt.
  • die Mieter im Rahmen der Übernahme der Kosten der Wohnung vom Sozialamt oder anderen Grundsicherungsträgern (z. B. vom Jobcenter) übernommen wird.
  • über das Vermögen des Mieters ein Insolvenzverfahren eröffnet worden ist.

Wann brauche ich welche Dokumente und woher bekomme ich sie?

Für den Besichtigungstermin reicht in der Regel der Personalausweis, bei einer im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus geförderten Wohnung sollte außerdem noch der Wohnberechtigungsschein mitgebracht werden. In dieser Phase musst du keine weiteren Dokumente vorlegen.

Besteht nach Besichtigung der Wohnung Interesse, diese zu mieten benötigt der Vermieter die Mieterselbstauskunft. itsmydata möchte dich und deine Daten schützen. Mit dem vorgefertigten Formular für die freiwillige Mieterselbstauskunft gibst du nur die Informationen an, die du wirklich angeben solltest: lade dir einfach die Word-Vorlage herunter und drucke sie aus oder fülle die Selbstauskunft direkt im PDF aus und drucke sie anschließend aus. 

Neben der Mieterselbstauskunft, fragen Vermieter fast immer nach einem Einkommensnachweis und einer Bonitäts-Auskunft. Diese dient dazu, dem Vermieter die eigene Zahlungsfähigkeit nachzuweisen.  Dabei handelt es sich um eine Art Zertifikat, welches deine Kreditwürdigkeit nachweist. Aber woher bekommt man dieses Zertifikat? Hier bei itsmydata findest du nicht nur ein Formular zur Mieterselbstauskunft sondern auch die Möglichkeit, ein Bonitätszertifikat zu kaufen. Für nur 11,90€ kannst Du dir in nur 2 Minuten online dein persönliches itsmydata Bonitätszertifikat erstellen lassen.

Neueste Artikel

04.03.2022

Untermietvertrag – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Du möchtest ein Auslandssemester oder ein längeres Praktikum in einer anderen Stadt absolvieren? Dann könnte ein Untermietvertrag für dich interessant werden. Im folgenden Artikel stellen wir dir nicht nur eine kostenlose PDF-Vorlage zur Verfügung, sondern geben dir wichtige Infos zum Thema Untermietvertrag an die Hand.

Untermietvertrag kostenlose PDF-Vorlage

Untermietvertrag - wann kann ich ihn brauchen?

Es gibt Situationen, in denen man für kurze bis mittelfristige Zeit keine Verwendung für die aktuelle Wohnung hat, diese aber langfristig trotzdem nach wie vor bewohnen möchte. Beispielsweise steht ein Auslandssemester an. Natürlich möchte man in diesen sechs Monaten nicht sowohl für die Wohnung in der Wahlheimat als auch für die Wohnung in der alten Heimat Miete bezahlen. Auch ein Hinzuziehen des/der Lebenspartnerin könnte eine Veränderung im Wohngefüge herbeiführen. Genau für solche Fälle eignet sich ein Untermietvertrag.

Damit bei dem Abschluss dieses Vertrages auch nichts schiefgeht, erfährst du nun genauer, aus welchen Bestandteilen sich dieser zusammensetzt.

Zu beachten: Der Untermietvertrag ist dem regulären Mietvertrag gleichgestellt, wodurch sich auch die gleichen Rechte und Pflichten für die involvierten Parteien ergeben. Gerne kannst du dich in unserem Beitrag zum Thema Mietvertrag weiterführend über diese Rechte und Pflichten informieren.

Untermietvertrag - was gehört rein?

Folgende Elemente muss ein Untermietvertrag mindestens enthalten:

  • Namen aller Vertragsparteien
  • Adresse der Wohnung
  • Mietbeginn
  • Mietdauer
  • Miethöhe inkl. Nebenkosten
  • Kautionsbetrag
  • Art des Mietverhältnisses (unbefristet/befristet)
  • Kopie der schriftlichen Erlaubnis des Vermieters
  • Anzahl der überlassenen Schlüssel zur Wohnung
  • Verbot der Unter-Untervermietung
  • Schadenregulierung
  • Bezugnahme auf den Hauptmietvertrag, insbesondere auf die Regeln hinsichtlich Schönheitsreparaturen
  • Rückgabe der Mietsache
  • Unterschriften aller Vertragspartner

Wenn diese Aspekte im Untermietvertrag geklärt werden, kann einer Untervermietung eigentlich nichts mehr im Wege stehen – sofern vorab die Erlaubnis des Vermieters eingeholt wurde.

Übrigens: der Untermietvertrag kann auch mündlich abgeschlossen werden. Dieses Vorgehen ist allerdings nicht zu empfehlen. Mit unserer kostenlosen PDF-Vorlage bist du da definitiv auf der sicheren Seite.

Untermietvertrag - wann kommt er zustande?

Bevor der Untermietvertrag vorgelegt werden kann, muss der Vermieter die Untervermietung zunächst überhaupt erlauben. Die Erlaubnis der Vermieters einzuholen, ist unglaublich wichtig, da er dem Mieter gegebenenfalls fristlos kündigen darf, wenn diese Anfrage nicht erfolgt. Die Einholung der Vermietererlaubnis sollte schriftlich erfolgen. Darin sollten die wichtigsten Informationen über den potenziellen Untermieter aufgelistet werden, z.B. Name, Beruf, die Beziehung des Mieters zum Untermieter.

Zusätzlich sollte in der Erlaubnisanfrage das berechtigte Interesse geäußert werden. Dadurch kann der Vermieter prüfen, ob er eventuell sogar verpflichtet ist, die Erlaubnis zur Untervermietung zu erteilen.

Bei dem Vorliegen eines berechtigten Interesses ist der Vermieter nämlich gemäß §553 BGB verpflichtet, dem Wunsch nach Untermiete nachzukommen. Basierend auf geltender Rechtssprechung wären Beispiele hierfür:

  • Entlastung von berufsbedingt entstehenden Reise- sowie Wohnkosten, wenn die Arbeitsstelle in einer anderen Stadt gelegen ist und dort ebenfalls eine Wohnung angemietet ist
  • Mehrjähriger berufsbedingter Auslandsaufenthalt
  • Änderung der finanziellen Lebensumstände, z.B. durch Trennung und Auszug eines Ehepartners
  • Vorbeugung zunehmender Vereinsamung des Mieters nach dem Auszug der Kinder
  • Gründung einer Wohngemeinschaft
  • Geringere Nutzung der Wohnräume wegen Auszug oder Todesfall eines Mietmieters
  • Aufnahme eines Pflegefalls

Wichtig: das berechtigte Interesse darf erst nach Abschluss des Mietvertrags entstanden sein.

Da du jetzt weißt, wann ein Untermietvertrag zustande kommen kann, gilt es noch die Frage zu klären, unter welchen Umständen dieser Vertrag nicht zulässig ist.

Untermietvertrag - wann ist er unzulässig?

Der Vermieter kann das Zustandekommen eines Untermietvertrags in gewissen Fällen ablehnen, insbesondere wenn die Überlassung der Wohnung unzumutbar ist. Gemäß §553 Abs.1 S.2 ist eine Untervermietung für den Vermieter unzumutbar, wenn:

  • der Untermieter mit dem Vermieter oder anderen Mietern zerstritten ist.
  • der Untermieter den Hausfrieden stört.
  • die Wohnung durch die Untervermietung überbelegt wird.

Ist keiner dieser Punkte erfüllt, sollte einem Untermietvertrag jedoch nichts im Wege stehen.

Weitere wichtige Dokumente rund um das Thema Wohnen

Abgesehen vom Untermietvertrag werden über die Dauer der Bewohnung einer Mietsache verschiedene weitere Dokumente benötigt. Auch für diese Dokumente findest du bei uns interessante Artikel, die alle ebenfalls eine kostenlose PDF-Vorlage zum bequemen ausfüllen enthalten. Egal ob vor oder direkt nach dem Einzug oder Auszug, folgende Artikel und Dokumente könnten für dich interessant sein:

Für die nächste Wohnungssuche: Bonität erfragen

Wenn der nächste Umzug geplant ist und die Wohnungssuche beginnt, ist es ratsam eine Bonitätsauskunft einzuholen, da die meisten Vermieter eine solche verlangen. Hier möchten wir dir unser Bonitätszertifikat ans Herz legen. Dieses beinhaltet die Scores von bis zu vier Auskunfteien – Schufa, Boniversum, Infoscore und CrifBürgel – und stellt diese übersichtlich dar. Deine sensiblen Daten werden dadurch gegenüber Dritten geschützt, da im Zertifikat nur die wirklich relevanten Daten aufgelistet werden. Lies dir zu dem Thema gerne unseren Blogbeitrag durch und sieh dich auf unserer Seite zum Zertifikat einmal um – es lohnt sich!

Neueste Artikel

17.02.2022

Kündigung Mietvertrag – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Die aktuelle Wohnung kündigen zu müssen kann aus unterschiedlichsten Gründen notwendig werden. Sämtliche Informationen zur Kündigung des Mietvertrags sowie eine kostenlose PDF-Vorlage zum bequemen ausfüllen und weiterleiten erhältst du hier.

Kündigung Mietvertrag - gesetzliche Kündigungsfrist

Damit deine Wohnungskündigung auch gültig ist, musst du vor allem eines beachten: die gesetzliche Kündigungsfrist. Unabhängig von der Dauer des Mietverhältnisses, muss ein Mieter bei der Kündigung seines Mietvertrags eine Kündigungsfrist von drei Monaten einhalten.

Anders sieht es aus, wenn der Vermieter den Mietvertrag kündigen möchte. Hier verlängert sich die gesetzliche Kündigungsfrist laut § 573c BGB entsprechend der Dauer des Mietverhältnisses, nach fünf und acht Jahren nämlich jeweils um drei Monate. Somit ergeben sich also für Vermieter folgende Kündigungsfristen:

  • Bis zu 5 Jahre: 3 Monate Kündigungsfrist
  • Ab 5 Jahren: 6 Monate Kündigungsfrist
  • Ab 8 Jahren: 9 Monate Kündigungsfrist

Achte also bei einer Kündigung des Mietvertrags durch deinen Vermieter darauf, dass diese Friständerungen entsprechend eingehalten werden. Bei einem befristeten Mietverhältnis hingegen können zwischen Mieter und Vermieter auch andere, sprich kürzere Fristen vereinbart werden.

Achtung: beim Thema Kündigungsfrist musst du auch den Zeitpunkt der Kündigung beachten. Laut § 573c BGB ist die schriftliche Kündigung durch den Mieter oder Vermieter nämlich spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig.

Kündigung Mietvertrag - Sonderkündigungsrecht

Manchmal finden während eines Mietverhältnisses bestimmte Ereignisse statt, durch die die gesetzliche Kündigungsfrist nicht mehr greift. In diesen Fällen kommt das Sonderkündigungsrecht zum Einsatz. Unter folgenden Umständen ergibt sich eine abweichende Kündigungsfrist:

Modernisierungsmaßnahmen

Kündigt der Vermieter eine Modernisierung seiner Immobilie an, kann laut § 555e BGB zum Ablauf des übernächsten Monats den Mietvertrag kündigen. Damit die Kündigung gültig ist, muss diese noch während des Monats erfolgen, der auf den Zugang der Ankündigung der Modernisierung folgt.

Untermiete

Wenn sich der Vermieter weigert, einen Untermietvertrag für die ganze Wohnung zu akzeptieren, kann der Mieter mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Dies geht allerdings nicht, wenn der vorgeschlagene Untermieter für den Vermieter unzumutbar ist.

Mieterhöhung

Wenn der Vermieter eine Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmiete möchte, kann der Mieter bis zu zwei Monate nach Ankündigung der geplanten Mieterhöhung von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Tod des Mieters

Der Mietvertrag ist innerhalb eines Monats mit einer Frist von drei Monaten kündbar, wenn ein Mieter stirbt, der gemeinsam mit seinem Ehepartner den Vertrag unterschrieben hat. Innerhalb eines Monats nach dem Tod des Mieters kann von Familienmitgliedern gekündigt werden, die den Mietvertrag nicht mitunterschrieben haben. Im Falle des Todes eines alleinstehenden Mieters, können die Erben das Mietverhältnis nach einem Monat mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Kündigung Mietvertrag - fristlose Kündigung

Nach Betrachtung der Fälle, in denen ein Sonderkündigungsrecht greift, fällt auf, dass sämtliche Szenarien eine Kündigungsfrist beinhalten. Nun stellt sich die Frage, ob es auch Umstände gibt, unter denen eine fristlose Kündigung möglich ist.

Die Antwort kommt in Form der außerordentlichen fristlosen Kündigung. Für diese muss jedoch laut § 543 BGB ein wichtiger Grund vorliegen. Dieser liegt laut Gesetzgeber dann vor, wenn weder Mieter noch Vermieter die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist zugemutet werden kann. Als wichtigen Grund nennt der Gesetzgeber folgende Fälle:

Verweigerung des Mietgebrauchs

Hier wird dem Mieter der vertragsgemäße Gebrauch der Wohnung nicht gewährt oder wieder entzogen. Ein Beispiel hierfür wären Mängel in der Wohnung, die vertraglich so nicht aufgelistet wurden.

Vertragsverletzung des Mieters

Hier findet eine Verletzung der Rechte des Vermieters statt, indem der Mieter die notwendige Sorgfaltspflicht vermissen lässt und dadurch die Mietsache erheblich gefährdet oder die Wohnung unbefugt einem Dritten überlässt.

Zahlungsverzug

Ein wichtiger Grund besteht ebenfalls, wenn der Mieter mit der Zahlung der Miete oder eines erheblichen Teils der Miete für zwei aufeinanderfolgende Termine in Verzug ist. Ebenso gilt dies für einen Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt und die Höhe von zwei Mietzahlungen erreicht.

Wichtig: bevor eine fristlose Kündigung gültig erfolgen kann, muss zuerst eine Abmahnung ergangen sein.

Kündigung Mietvertrag - Widerspruchsmöglichkeiten

In diesem Beitrag haben wir uns bisher mit den unterschiedlichen Kündigungsmöglichkeiten beschäftigt. Doch was aber, wenn das Kündigungsschreiben für die Wohnung plötzlich in deinem Briefkasten liegt, und du dies für völlig ungerechtfertigt hältst? Dafür beleuchten wir im Folgenden, wann du einer Wohnungskündigung durch den Vermieter widersprechen kannst.

Die entsprechenden Voraussetzungen finden sich in § 574 BGB. Laut Gesetz kann ein Mieter einer Kündigung widersprechen, wenn die Kündigung für den Mieter, seine Familie oder einen anderen Angehörigen seines Haushalts eine nicht zu rechtfertigende Härte bedeuten würde.

Diese Härte ist beispielsweise gegeben, wenn kein zumutbarer Ersatzwohnraum gefunden werden kann, eine Invalidität, schwere Erkrankung oder Behinderung bei dem Mieter vorliegt oder eine Abschlussprüfung unmittelbar bevorsteht.

Laut § 574b BGB hat der Widerspruch einer Wohnungskündigung schriftlich zu erfolgen und muss spätestens zwei Monate vor Ablauf der Kündigungsfrist beim Vermieter eingegangen sein. Voraussetzung dafür ist, dass der Vermieter den Mieter rechtzeitig auf die Möglichkeit eines Widerspruchs hingewiesen hat. Ist dies nicht geschehen, kann auch später widersprochen werden.

Kündigung Mietvertrag - Kündigung zurückziehen

Es könnte natürlich sein, dass es aus irgendeinem Grund doch nicht mit der neuen Wohnung klappt. Nur blöd, wenn du dann bereits die Kündigung des Mietvertrags abgeschickt hast. In diesem Fall gibt es aber noch Hoffnung: du kannst deine Wohnungskündigung noch widerrufen.

Dafür musst du aber schnell handeln. Geht der Widerruf dem Vermieter nämlich vorher oder gleichzeitig mit dem Erhalt der Kündigung zu, so wird die Kündigung laut § 130 Abs. 1 BGB unwirksam. Am besten übergibst du deinem Vermieter die Widerrufserklärung persönlich und lässt dir den Empfang dieser bestätigen.

Wohnungssuche - weitere wichtige Dokumente zum Download

Neben der PDF-Vorlage für die Kündigung des Mietvertrags findest du in unserem Blog noch weitere Vorlagen, die du für die Wohnungssuche benötigst. Folgende kostenlose PDF-Vorlagen kannst du zusätzlich herunterladen:

Außerdem wirst du in dem jeweiligen Beitrag – genau wie in diesem – allumfassend zum jeweiligen Thema informiert. Es lohnt sich also, einmal reinzulesen und sich die Vorlagen zu sichern, denn die nächste Wohnungssuche kommt bestimmt!

Übrigens: wenn du schon in unserem Blogbereich bist, empfehlen wir, diesen nach weitern interessanten Beiträgen zu durchstöbern. Beispielsweise kannst du erfahren, wie du deine kostenlose Schufa-Selbstauskunft anfordern oder unser Bonitätszertifikat bestellen kannst, mit dem deine sensiblen Daten vor Dritten geschützt sind und du deinem Vermieter nur deine Bonitätsscores sowie etwaige Negativmerkmale präsentierst.

Neueste Artikel

03.02.2022

Mietvertrag – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Ein Mietvertrag wird in vielen Situationen benötigt. Gerade der Mietvertrag für Wohnraum ist eine beliebte Abwandlung dieser Vertragsart. Was es dabei Vertrag zu beachten gilt und welche Dokumente vor und nach dem Vertragsabschluss noch wichtig sind, erfährst du in diesem Artikel. Außerdem stellen wir dir eine kostenlose PDF-Vorlage eines Mietvertrags zur Verfügung.

Mietvertrag - keine Vorlage? Kein Problem!

Endlich wurde eine geeignete Person für die Wohnungsübernahme gefunden. Eine Sache gibt es aber vorher noch zu klären: der Mietvertrag muss unterschrieben werden. Was aber, wenn noch gar kein Mietvertrag vorliegt?

Wir stellen dir eine kostenlose Mietvertragsvorlage im PDF-Format zur Verfügung. Diese kann bequem direkt im Browser ausgefüllt und anschließend heruntergeladen und weitergeleitet werden. Die Wohnung wird zum ersten Mal vermietet? Worauf es inhaltlich bei einem Mietvertrag ankommt, haben wir dir im Folgenden zusammengefasst.

Mietvertrag - was steht drin?

Bei der Erstellung sowie Verwendung eines vorgefertigten Mietvertrags gilt es einige Eckpunkte zu beachten. Wie bei Verträgen üblich, ergeben sich Rechte und Pflichten für beide Parteien des Mietverhältnisses. Die beiden Parteien heißen in diesem Fall „Vermieter“ und „Mieter“.

Der Inhalt sowie die Hauptpflichten des Mietvertrags sind im §535 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) enthalten. Demnach besteht die Hauptpflicht des Vermieters darin, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache – also der Wohnung – für den vereinbarten Zeitraum zu gewähren und diese Wohnung während der Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand zu erhalten. Was genau ein vertragsgemäßer Zustand ist, muss entsprechend im eigentlichen Vertrag geklärt werden. Dazu später mehr. Der Mieter hingegen hat die Pflicht, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu zahlen.

Gut zu wissen: eine Mietkaution ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Deshalb muss dies vertraglich vereinbart werden. Sie darf jedoch nicht drei Monatskaltmieten übersteigen.

Folglich müssen diese beiden Parteien natürlich im Mietvertrag aufgeführt sein. Zusätzlich muss die genaue Bezeichnung der vermieteten Wohnung, auch Mietgegenstand genannt, vermerkt werden. Auch das Stockwerk und die Lage der Wohnung müssen Erwähnung finden. Natürlich ist eine weitere wichtige Komponente eines Mietvertrags der vereinbarte oder bestimmbare Mietbetrag, auf den sich die beiden Vertragspartner geeinigt haben.

Übrigens: die Miete ist spätestens bis zum dritten Werktag des Monats zu entrichten, für den Sie berechnet ist. Dies ist in §556b BGB geregelt.

Außerdem muss ein Mietvertrag den Beginn des Mietverhältnisses und die Unterschriften aller Vertragsparteien enthalten, sofern der Vertrag in schriftlicher Form geschlossen wird. Um dir einen besseren Überblick zu geben, findest du im Folgenden nochmal alle relevanten Eckpunkte eines Mietvertrags aufgelistet:

  • Nennung aller Vertragsparteien
  • Genaue Bezeichnung der vermieteten Wohnung inklusive Stockwerk und Wohnungslage
  • Vereinbarter oder bestimmbarer Mietbetrag
  • Beginn des Mietverhältnisses
  • Unterschriften aller Vertragsparteien (falls Mietvertrag schriftlich geschlossen wurde)

Unter Beachtung all dieser Punkte steht der erfolgreichen – und vor allem gültigen – Unterzeichnung des Mietvertrags nichts mehr im Wege.

Weitere wichtige Dokumente abseits des Mietvertrags

Abgesehen vom Mietvertrag wird vor dem endgültigen Abschluss des Kapitels „Wohnungssuche“ noch ein weiteres Dokument benötigt: die Wohnungsgeberbestätigung. Dieses Dokument ist notwendig, um deinen neuen Wohnort bei der zuständigen Meldebehörde einzutragen. Zum Thema Wohnungsgeberbestätigung haben wir ebenfalls einen ausführlichen Artikel verfasst. Außerdem gibt es auch dieses Dokument kostenlos als PDF zum Download!

Vor dem Zustandekommen des Mietvertrags gibt es noch weitere wichtige Dokumente, die es zu beachten gilt. Dazu gehören

Auch zu jedem dieser Dokumente findest du in unserem Blog einen passenden Artikel inklusive kostenloser PDF-Vorlage. Reinlesen lohnt sich!

Vor dem Mietvertrag – die smarte Bonitätsauskunft

Um eine geeignete Person für das Mietverhältnis zu finden, empfiehlt es sich, zunächst eine Auskunft über die Zahlungsfähigkeit des potenziellen Mieters einzuholen. Diese Informationen befinden sich in einer Bonitätsauskunft. Itsmydata bietet eine solche Bonitätsauskunft für nur 11,90€ in Form des itsmydata Bonitätszertifikats an.

Das Bonitätszertifikat bündelt die Selbstauskünfte von bis zu vier Auskunfteien (Schufa, Boniversum, Infoscore und CrifBürgel) und stellt die darin enthaltenen Scores übersichtlich dar. Außerdem zeigt das Zertifikat, ob etwaige Negativmerkmale vorliegen. Damit erhält man auf einen Blick sämtliche benötigten Informationen, um sich ein Bild über die Bonität des Mietinteressenten zu machen. Mit dem auf jedem Zertifikat vorhandenen QR-Code kann die Echtheit des Zertifikats und somit der darauf enthaltenen Daten geprüft werden.

Alle vier Auskunfteien werden bei der Bestellung des Zertifikats parallel mit einem Klick angefragt. Dies erleichtert den Anfrageprozess für den Mietinteressenten. Eine weitere Erleichterung: die Selbstauskunft von Boniversum liegt bereits nach zwei Minuten digital vor.

Das Bonitätszertifikat mit dem Score von Boniversum könnte somit bereits nach wenigen Minuten weitergeleitet werden. Die Selbstauskünfte der anderen Auskunfteien werden per Post zugestellt.

Warum also bei der nächsten Wohnungsausschreibung nicht einfach das Bonitätszertifikat als Bonitätsnachweis verlangen? Ausprobieren lohnt sich!

Abseits des Mietvertrags – Wissenswertes rund um Bonität, Daten und Rechte

In unserem Blog finden sich viele interessante Beiträge zu den Themen Bonität, Daten und Rechte. So erfährst du im Bereich „Deine Bonität“ unter anderem die Bedeutung von Kreditwürdigkeit und Bonität und wie du deine Schufa-Selbstauskunft kostenlos online anfordern kannst. In der Rubrik „Deine Daten“ finden sich Beiträge zu dem Unterschied zwischen persönlichen und personenbezogenen Daten und wie man kostenlos seine Punkte in Flensburg abfragen kann. Zu guter Letzt findest du im Bereich „Deine Rechte“ viele aufschlussreiche Artikel zum Thema DSGVO und deine damit verbundenen Rechte. Scroll doch mal ein bisschen durch unseren Blog, bestimmt sind noch einige interessante Artikel für dich dabei!

Deine Daten sollen geschützt sein? Hier bist du richtig!

Bei itsmydata kannst du dir nicht nur Vorlagen zur Wohnungsthematik herunterladen, die Selbstauskunft einer Auskunftei anfordern oder ein Zertifikat zum Nachweis deiner Bonität bestellen.

Itsmydata möchte jeder Person die Macht über die eigenen Daten zurückgeben.

Das bedeutet, dass jede Person frei entscheiden sollte, was genau mit den eigenen Daten im Netz geschieht. Derzeit setzen wir dies durch unser itsmydata Portal um, in dem man nach der Registrierung seine personenbezogenen Daten bei über 100 Unternehmen kostenfrei abfragen kann. Anschließend kann man diese Daten im eigenen Portal speichern und bei den angefragten Unternehmen korrigieren oder sogar löschen lassen.

Unser Ziel ist es, diesen Pool an abfragbaren Unternehmen stetig zu erweitern, damit so vielen personenbezogene Daten wie möglich an einem Ort sicher verwahrt werden können. Die eigenen Daten werden nur auf einem sicheren Server in Deutschland gehostet und nur die jeweilige Person kommt auch an diese Daten heran.

In Zukunft will itsmydata es ermöglichen, die eigenen Daten nach Wunsch aus dem eigenen itsmydata Portal heraus an interessierte Unternehmen zu verkaufen. Alternativ kann das Portal aber auch weiterhin als Datensafe genutzt werden. Die Entscheidung liegt bei der einzelnen Person.

Worauf noch warten? Registriere dich jetzt, frage kostenlos deine Daten bei über 100 Unternehmen ab und werde Teil der Datenrevolution!

Neueste Artikel

01.02.2022

Mietschuldenfreiheits-bescheinigung – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Wenn man eine neue Wohnung mieten möchte, braucht man einige Dokumente, die man für den Vermieter vorlegen muss. Damit muss man nachweisen, dass man als Mieter für das Mietobjekt geeignet ist. Neben dem Personalausweis, dem Einkommensnachweis und dem Arbeitsvertrag, einer Mieterselbstauskunft und einer Bonitätsauskunft wie z.B. dem itsmydata Bonitätszertifikat oder der Schufa-Auskunft bzw. einem Nachweis für die Kreditwürdigkeit, wollen manche Vermieter auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, oder auch Vorvermieterbescheinigung, sehen.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Aber was genau ist das für eine Bescheinigung und wie bekommt man diese? Wir klären alle offenen Fragen rund um die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (Vorvermieterbescheinigung) in diesem Beitrag.

Was ist eine Mitschuldenfreiheitsbescheinigung und was steht drin?

Wie der Name schon fast verrät ist die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung eine Bescheinigung, mit Hilfe derer der Mietinteressent nachweisen kann, dass er frei von Mietschulden ist und seine Miete in der Vergangenheit immer zuverlässig gezahlt hat. Meist ist diese Bescheinigung ein einfaches Dokument. Angegeben werden darin oft nur die wichtigsten Daten:

·      der Name des Mieters bzw. der Mieter

·      der Name des Vermieters

·      Informationen zum Mietobjekt

·      die Dauer des Vertrages

·      die Höhe der Mietschulden, sofern welche
angefallen sind

Wichtig für die Gültigkeit der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist, dass der Vermieter diese unterschreibt. 

Wie bekomme ich die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und wer stellt diese aus?

Ausgestellt wird das Dokument in der Regel von dem ehemaligen Vermieter oder der Hausverwaltung. Falls du zur Untermiete gewohnt hast, musst du dich an den Hauptmieter wenden, der den Vertrag für das Mietobjekt ursprünglich unterschrieben hat. Eine Vorlage für die Bescheinigung kannst du ganz einfach hier bei itsmydata kostenlos herunterladen und deinem ehemaligen Vermieter zum Ausfüllen vorlegen.

Habe ich ein Recht auf die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?

In dieser Frage liegt das Problem der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Denn laut eines Urteils des BGH (Bundesgerichtshof) vom 30.09.2009 – VIII ZR 238/08 ist kein Vermieter dazu verpflichtet, solch eine Bescheinigung auszustellen. Somit hast du eigentlich kein Recht auf eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Der Grund hierfür ist, dass Betriebskostennachzahlungen oft erst Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses geleistet werden. Der Vermieter soll demnach nicht verpflichtet werden, mit der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung im Voraus etwas zu bestätigen, was eventuell nicht der Wahrheit entspricht. 

Was sind die Alternativen?

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Eine naheliegende Lösung wäre es, die Kontaktdaten des ehemaligen Vermieters an den neuen Vermieter weiterzugeben. Damit könnte der neue Vermieter ganz einfach alles nachfragen, was er wissen möchte. Aber Achtung! Damit würdest du den Datenschutz verletzen. Es handelt sich hierbei nämlich um die personenbezogenen Daten des Vermieters, welche laut der DSGVO nicht einfach so weitergegeben werden dürfen. Somit kommt diese Lösung nicht in Frage.

Da der ehemalige Vermieter also nach Gesetz nicht dazu verpflichtet ist eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung auszustellen, sollte der neue Vermieter auch Alternativen zum Nachweis der Zahlungsfähigkeit akzeptieren. Falls du hier Probleme hast, kannst du deinen Vermieter auf das Urteil des Bundesgerichtshofs aufmerksam machen. Als Alternative kannst du Kontoauszüge und Quittungen vorlegen, die nachweisen, dass du deine Mietzahlungen regelmäßig geleistet hast. Auch eine Mieterselbstauskunft oder die SCHUFA Selbstauskunft kann hier als Alternative dienen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Vermieter keine vollständige Auskunft inklusive Scorewerten verlangen darf, sondern nur eine abgespeckte Variante. In dieser speziellen Schufa-Auskunft steht nur, ob ausschließlich positive Vertragsinformationen über den Mieter vorliegen.

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass diese Dokumente von dem potentiellen Vermieter erst dann verlangt werden dürfen, wenn der Mietinteressent ein konkretes Interesse an dem Mietobjekt ausgesprochen hat. Erst dann hat der Vermieter ein berechtigtes Interesse an diesen Daten und darf diese einsehen und speichern. Hier gilt Art. 6 der DSGVO zur Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung. In Art. 5 der DSGVO sind zudem die Grundsätze zur Verarbeitung personenbezogener Daten geregelt.

Was mache ich aber, wenn ich zum ersten Mal miete?

Solltest du zum ersten Mal eine Wohnung bzw. ein Haus mieten, so hast du natürlich gar nicht die Möglichkeit, deinen ehemaligen Vermieter um jegliche Nachweise zu bitten. In diesem Fall ist es möglich, dass du deine Eltern um eine Bürgschaft bittest. Damit sollte das Problem in der Regel geklärt sein. Auch das Thema Mietbürgschaft haben wir in einem interessanten Artikel für dich zusammengefasst und eine kostenlose PDF-Vorlage zum Download bereitgestellt.

Darf der Vermieter Geld für das Ausstellen der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung verlangen?

Diese Frage ist rechtlich leider nicht abschließend geklärt. Jedoch spricht einiges dafür, dass der Vermieter diese Vorvermieterbescheinigung abrechnen darf. Schließlich ist er rechtlich nicht dazu verpflichtet, die Bescheinigung auszufüllen. Das Dokument an sich jedoch bekommt man in der Regel kostenlos zum Download, wie auch hier bei itsmydata.

Welche weiteren Dokumente brauche ich für einen Mietvertrag?

Um einen Mietvertrag erfolgreich abzuschließen, werden in der Regel noch zusätzliche Dokumente erfragt. Neben einem Nachweis über die Mietschuldenfreiheit brauchen die Vermieter meistens noch einen Nachweis über deine Kreditwürdigkeit bzw. deine Bonität und gegebenenfalls eine Mieterselbstauskunft.

Deine Kreditwürdigkeit bzw. Bonität wird in einer Prüfung ermittelt, um sich ein Bild von Dir und Deiner finanziellen Lage zu verschaffen. Anhand der Daten lässt sich abschätzen, wie zahlungsfähig Du bist. Somit schützt die Bonitätsauskunft einerseits den Vermieter davor, dass er kein Geld bekommt. Andererseits schützt sie auch den Mieter vor einer möglichen Verschuldung.

Die Bonität wird in der Regel von den Auskunfteien geprüft. Sie speichern und sammeln diverse Daten über alle Verträge, Finanzierungen und auch über eventuelle Mahnverfahren. Um nachzuweisen, dass du zahlungsfähig bist und eine gute Bonität hast, brauchst du in der Regel ein Bonitätszertifikat. Bei itsmydata kannst du dir dieses Zertifikat ganz einfach für nur 11,90€ in wenigen Minuten herunterladen. Dabei kannst du dich darauf verlassen, dass Deine Daten stets sicher und diskret behandelt werden. Der Download ist 90 Tage verfügbar und bestens vor Dritten geschützt. Darüber hinaus kannst Du ihn auch von unterwegs aus durchführen. Das itsmydata Bonitätszertifikat beinhaltet Informationen, ob Du negative Einträge hast, einen Sicherheits-QR-Code und eine direkte Gegenüberstellung der einzelnen Scores der vier genannten Auskunfteien.

Ein weiteres Dokument, welches häufig von einem Vermieter angefordert wird, ist die Mieterselbstauskunft. Dies ist eine Selbstauskunft des Mietinteressenten für den künftigen Vermieter und informiert über die private, familiäre und wirtschaftliche Situation des Mietinteressenten. Die Auskunft erfolgt schriftlich mit Hilfe eines Formulars und wird dem Vermieter nach Besichtigung der Wohnung überlassen.

Der Unterschied zur Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist hierbei, dass der Mietinteressent die Mieterselbstauskunft selbst ausfüllen muss, während die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Vermieter ausgefüllt wird. Bei itsmydata kannst du dir auch die kostenlose PDF-Vorlage der Mieterselbstauskunft herunterladen. Damit gehst du sicher, dass du nur wirklich notwendige Angaben machst und somit deine Daten schützt.

Itsmydata und die Kontrolle über deine Daten

Bei itsmydata kannst du nicht nur dein persönliches Bonitätszertifikat erwerben und kostenlos eine Mieterselbstauskunft und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung herunterladen, sondern auch die Kontrolle über deine Daten zurückbekommen. Mit einer kostenlosen Registrierung bei itsmydata kannst du dir bei über 100 Unternehmen deine persönliche Selbstauskunft anfragen. Zudem findest du im Blog viele interessante Beiträge rund um die DSGVO, deine Daten und die Bonität.

 
 
 

Neueste Artikel

 

 

12.01.2022

Mietbürgschaft – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Das Mieten einer neuen Wohnung ist mit vielen Kosten verbunden. Allein die Anschaffung neuer Möbel, sowie der Umzug und gegebenenfalls das Umzugsunternehmen führen zu hohen Ausgaben. Darüber hinaus muss der neue Mieter aber meistens auch eine Mietkaution zahlen. Auch wenn es möglich ist, diese Kaution in Raten zu bezahlen, kann es vorkommen, dass ein Mieter diese Kosten nicht zahlen kann. Da die Mietkaution meist mehrere Monatsmieten umfasst, kann es also schnell zu hohen Beträgen kommen. Für den Fall, dass der Mieter die Kaution nicht aufbringen kann, gibt es andere Möglichkeiten, die den Vermieter absichern. Eine davon ist die Mietbürgschaft.

Mietbürgschaft

Aber was genau ist eigentlich eine Mietbürgschaft und was muss man dabei beachten? Alles Wichtige sowie ein vorgefertigtes Formular zum kostenlosen Download findest du hier bei itsmydata.

Was ist eine Mietbürgschaft und wann kommt sie zum Einsatz?

Die stetig steigenden Mietpreise wirken sich nicht nur auf die monatlichen Mieten, sondern auch auf die Mietkautionen aus. Dadurch dass die Mietkaution meist aus mehreren Monatsmieten besteht, kann diese sehr teuer werden. Kann der Mieter beim Anmieten der neuen Immobilie die Mietkaution aus finanziellen Gründen nicht bezahlen, ist eine Mietbürgschaft sinnvoll. Dabei muss der Mieter kein Geld als Kaution zahlen, sondern hinterlegt zu Beginn des Mietverhältnisses eine Bürgschaftsurkunde beim Vermieter. Eine Mietbürgschaft sichert den Vermieter gegen Mietschäden ab – als Alternative zur Barkaution. Der Vermieter ist hierbei der Gläubiger, der Mieter der Schuldner. Sollte es zu dem Fall kommen, das dieser seine Miete oder etwaige Nebenkosten nicht bezahlen kann, springt der Bürge ein und begleicht die Forderungen des Vermieters. Der Bürge ist in der Mietbürgschaftsurkunde festgelegt. 

Welche Arten der Bürgschaft gibt es grundsätzlich?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten der Bürgschaft: die Ausfallbürgschaft und die selbstschuldnerische Bürgschaft.

Ausfallbürgschaft

Bei einer Ausfallbürgschaft wendet sich der Gläubiger zuerst an den Schuldner, also den Mieter. Nur wenn dieser den Forderungen nicht nachkommen kann und der Rechtsweg bis hin zur Zwangsvollstreckung erfolglos blieb, darf der Gläubiger sich schließlich an den Bürgen wenden.

Selbstschuldnerische Bürgschaft

Anders ist es bei der selbstschuldnerischen Bürgschaft. Wenn Mieter Schäden verursachen oder Ihre Miete nicht zahlen, kann der Vermieter sich direkt an den Bürgen wenden, also die Versicherung, die Bank oder die bürgende Privatperson. Er muss nicht erst versuchen, das Geld von dem Schuldner, also dem Mieter selbst zu bekommen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Mieter theoretisch zahlungsfähig wäre oder nicht.

Wer kann bei einer Mietbürgschaft bürgen?

Nicht jeder kann einfach ein Mietbürge sein. Dazu müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: Als Bürge muss man volljährig sein und über eine gute Bonität verfügen, um einspringen zu können.

Die bekanntesten Arten der Mietbürgschaft sind:

  • die Elternbürgschaft oder Privatbürgschaft
  • das Bankaval
  • die Mietkautionsversicherung

Mietbürgen können demnach also die Eltern, Freunde oder andere Privatpersonen, eine Versicherung oder eine Bank sein.

Die Elternbürgschaft oder Privatbürgschaft

Insbesondere bei Schüler*innen und Student*innen übernehmen in der Regel die Eltern den Part des Mietbürgens. Möglich sind aber auch gute Freunde oder andere Privatpersonen. Diese Art der Mietbürgschaft ist mit einem hohen Risiko für den Bürgen verbunden. Meist handelt es sich dabei um die selbstschuldnerische Bürgschaft, von der man nicht einfach so zurücktreten kann.

Das Bankaval

Bei einer Bankbürgschaft, auch Bankaval oder Mietaval genannt, ist die Bank der Bürge. Kommt es also zu Mietausfällen oder Schäden an der Wohnung, springt die Bank ein und zahlt das Geld für den entstandenen Schaden an den Vermieter aus. Der Mieter muss dann den jeweiligen Betrag an die Bank zurückzahlen. Bei Mietavalen von Banken handelt es sich immer um selbstschuldnerische Bürgschaften.

Die Mietkautionsversicherung

Im Falle einer Mietkautionsversicherung bürgt statt einer Privatperson oder einer Bank eine Versicherung für Mietausfälle oder Schäden. Das bedeutet: Der Vermieter erhält statt der Barkaution eine Bürgschaftsurkunde einer Versicherung als Sicherheit. Der Mieter schließt mit einem Anbieter einen schriftlichen Vertrag ab und zahlt diesem einen festen jährlichen Beitrag, der etwa fünf Prozent der Mietkaution beträgt. Es handelt sich hierbei auch um eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Besonders ist aber, dass die Absicherung durch die Mietkautionsversicherung auf drei Nettokaltmieten begrenzt ist.

Muss der Vermieter die Mietbürgschaft als Alternative zur Mietkaution akzeptieren?

Nein, es gibt keinen rechtlichen Anspruch des Mieters auf eine Mietbürgschaft statt der Zahlung einer Mietkaution. Eventuell kann der Vermieter aber damit überzeugt werden, dass eine Mietbürgschaft wesentlich weniger Verwaltungsaufwand für ihn bedeutet. Denn so muss er die Mietkaution nirgendwo anlegen, sondern legt die Bürgschaftsurkunde einfach in seinen Unterlagen ab.

Wie beziehungsweise wann endet eine Mietbürgschaft und kann man sie kündigen?

Endet das Mietverhältnis und der Mieter zieht aus, endet auch die Mietbürgschaft. Allerdings nur dann, wenn alle Forderungen des Vermieters beglichen sind. Sind keine weiteren finanziellen Verpflichtungen mehr offen, wird die Mietbürgschaft aufgelöst. Der Vermieter gibt die Bürgschaftsurkunde an den Mieter zurück, der sie dem Bürgen aushändigt und damit die Bürgschaft kündigt. Daraus ergibt sich auch, dass die Mietbürgschaft nicht auf ein anderes Mietverhältnis übertragen werden kann. Zieht der Mieter um, dann wird die Bürgschaft beendet.

Grundsätzlich kann die Bürgschaft auch gekündigt werden, solange das Mietverhältnis noch besteht. Allerdings muss der Mieter in der Regel dann eine andere Sicherheit beim Vermieter hinterlegen, zum Beispiel eine neue Bürgschaft oder eine Mietkaution.

Was braucht der Vermieter außer der Mietbürgschaft noch von mir?

Der Vermieter braucht bei Abschluss eines neuen Vertrages natürlich mehr Dokumente und Unterlagen als eine Mietkaution oder eine Mietbürgschaftsurkunde. Dazu zählen zum Beispiel der Personalausweis, der Einkommensnachweis und der Arbeitsvertrag. Meist braucht der Vermieter auch einen Nachweis über die Kreditwürdigkeit des Mieters, beispielsweise das itsmydata Bonitätszertifikat. Das Zertifikat kannst du bei itsmydata für nur 11,90€ sofort herunterladen.

Auch wird häufig eine Mieterselbstauskunft und/oder eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (Vorvermieterbescheinigung) verlangt. Diese beiden Dokumente findest du bei itsymdata ebenfalls als Vorlage kostenlos zum Download. Itsmydata möchte dich und deine Daten schützen. Mit diesen beiden vorgefertigten Formularen gibst du auch wirklich nur die Daten an, die du wirklich angeben musst.

Itsmydata und der Schutz deiner Daten

Bei itsmydata kannst du nicht nur deine Bonität in Erfahrung bringen und diverse kostenlose PDF-Vorlagen herunterladen. Itsmydata hilft dir dabei, die Kontrolle über deine Daten zurückzubekommen. Mit einer kostenlosen Registrierung bei itsmydata kannst du dir bei über 100 Unternehmen deine persönliche Selbstauskunft anfragen. Zudem findest du im Blog viele interessante Beiträge rund um die DSGVO, deine Daten und die Bonität.

Neueste Artikel

14.12.2021

Wohnungsgeber-bestätigung – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Die Wohnungsgeberbestätigung ist das Dokument, welches du am Ende einer erfolgreichen Wohnungssuche benötigst. Im Folgenden haben wir dir sämtliche Informationen zu dem Thema zusammengefasst. Außerdem stellen wir dir eine kostenlose PDF-Vorlage zur Verfügung.

Die Wohnungsgeberbestätigung

Endlich hast du deine Traumwohnung gefunden – und auch bekommen! Ein letzter Schritt ist nun noch zu gehen: du musst deinen neuen Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt registrieren. Damit die Anmeldung klappt, kannst du dort nicht einfach mit leeren Händen auftauchen. Du benötigst dafür ein spezielles Dokument. Hier kommt die Wohnungsgeberbestätigung, auch Wohnungsgeberbescheinigung oder Vermieterbescheinigung, ins Spiel.

Diese wird dir häufig direkt von deinem neuen Vermieter ausgestellt. Manchmal musst du das Formular deinem Vermieter aber auch selbst vorlegen. Um dir dieses zeitraubende Unterfangen zu ersparen, haben wir für dich eine kostenlose PDF-Vorlage der Wohnungsgeberbestätigung erstellt. Diese kannst du bequem direkt an deinen Vermieter weiterleiten.

Regelungen zur Wohnungsgeberbestätigung – das Bundesmeldegesetz

Aber warum muss ich damit überhaupt zum Einwohnermeldeamt? Die Notwendigkeit dafür liegt im Bundesmeldegesetz (BMG) begründet. Laut §17 BMG muss sich jede Person, die eine Wohnung bezieht, innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anmelden. Auch wenn hier oft mit Kulanz seitens des Einwohnermeldeamts zu rechnen ist, sollte diese Frist unbedingt eingehalten werden. Gemäß §54 BMG droht sonst nämlich ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.

Sollte also dein Vermieter dir eine Wohnungsgeberbestätigung verweigern oder sie dir nicht innerhalb der Meldefrist von zwei Wochen zukommen lassen, musst du dies laut §19 BMG unverzüglich der jeweiligen Meldebehörde mitteilen.

Gemäß §19 BMG muss eine Wohnungsgeberbestätigung folgende Daten enthalten:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers und gegebenenfalls des Eigentümers
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen

Wenn du dann deine Vermieterbescheinigung erhalten und fristgerecht beim Einwohnermeldeamt abgegeben hast, kannst du dich entspannt auf dein neues Zuhause freuen.

Abseits der Wohnungsgeberbestätigung – weitere Dokumente für dich

Die Wohnungsgeberbestätigung benötigst du, wenn du am Ende deiner Wohnungssuche angekommen bist. Zu Beginn und während deiner Suche sind jedoch bereits andere Dokumente nötig. Begriffe wie Mieterselbstauskunft, Mietbürgschaft oder Mietschuldenfreiheitsbescheinigung werden dir sicher noch bekannt vorkommen. Vielleicht sind diese Begriffe aber auch völlig neu für dich und du beginnst dich erst in die Thematik der Wohnungssuche einzulesen.

In beiden Fällen haben wir für dich zu jedem dieser Dokumente einen Artikel verfasst sowie eine kostenlose PDF-Vorlage bereitgestellt. Ob nun kurz vor der Wohnungssuche, gerade mittendrin, oder bereits in die Traumwohnung eingezogen: diese Vorlagen können dir auch in Zukunft dabei helfen, die passende Wohnung zu finden.

Ein weiteres häufig verlangtes Dokument stellt der Bonitätsnachweis dar. Durch diesen erhält der Vermieter Auskunft über die Kreditwürdigkeit des Mieters. Bei itsmydata kannst du dir diesen Nachweis in Form deines persönlichen Bonitätszertifikats holen. Dieses Zertifikat beinhaltet die Auskünfte von bis zu vier Auskunfteien – Schufa, Creditreform Boniversum, Infoscore und CrifBürgel – und fasst die Scores dieser Auskunfteien sowie etwaige Negativeinträge übersichtlich zusammen. Dadurch bleiben andere, für Dritte nicht relevante persönliche Daten geschützt.

Das itsmydata-Bonitätszertifikat kannst du dir für nur 11,90€ bestellen. Die Auskunft von Boniversum erhältst du innerhalb weniger Minuten digital, die restlichen Auskünfte werden dir per Post zugestellt. Anschließend musst du diese Dokumente nur noch einscannen und in dein itsmydata-Portal hochladen, um sämtliche Scores in dein Zertifikat zu übernehmen.

Deine Daten gehören nur dir – weitere interessante Artikel

Der Schutz deiner Daten genießt bei itsmydata den allerhöchsten Stellenwert. Daher sind sämtlich Vorlagen und auch das Bonitätszertifikat dahingehend verfasst, dass nur die notwendigsten Daten preisgegeben werden und deine persönlichen Daten dadurch maximal geschützt sind.

Zum Thema Datenschutz haben wir noch viele weitere interessante Artikel verfasst, die du dir gerne in unserem Blog durchlesen kannst. Beispielsweise erfährst du alles rund um die Themen Auskunftei, Bonität oder die DGSVO. Reinlesen lohnt sich!

Neueste Artikel

05.10.2021

Bonitätsnachweis – was ist das und wofür braucht man ihn?

Ein Bonitätsnachweis wird häufig von Vermietern bei der Wohnungssuche verlangt. Aber was genau hat es mit diesem Nachweis auf sich und wo wird er benötigt? Genau das erklären wir dir jetzt:

Bonitätsnachweis - was ist das und wofür braucht man ihn?

Bonitätsnachweis einfach erklärt

Der Bonitätsnachweis ist ein Dokument, das deine Bonität gegenüber Dritten belegen soll. Es beinhaltet lediglich die für diesen Zweck relevanten Daten. Dies stellt gleichzeitig das größte Unterscheidungsmerkmal zur Selbstauskunft dar, da diese weitere sensible Daten enthält und dir Aufschluss über gespeicherte personenbezogene Daten bei Unternehmen geben soll.

Eine häufige Form des Bonitätsnachweises ist die eingangs erwähnte Bonitätsauskunft für Vermieter. Diese gibt Dritten Aufschluss über:

  • Persönliche Daten wie Name, Geburtstag und Adresse

  • Den Scorewert, den du bei der jeweiligen Auskunftei erzielst

  • Das Vorliegen möglicher Negativmerkmale

Somit beinhaltet die Bonitätsauskunft lediglich die für den Nachweis deiner Bonität relevanten Daten. Anders als bei der Selbstauskunft werden weitere, möglicherweise sensible Daten, vor Dritten geschützt. Daher ist es empfehlenswert, bei einer Bonitätsanfrage keine Selbstauskunft vorzulegen, um nicht sämtliche verfügbaren Daten zu offenbaren. Solltest du dich nur für alle in deiner Selbstauskunft vorhandenen Daten interessieren und möchtest nicht deine Bonität gegenüber Dritten ausweisen, kannst du deine Selbstauskünfte auch kostenlos über das itsmydata Portal anfordern.

Scorewert und Negativmerkmale

Der Score liegt in einem Bereich von 0 bis 100 Prozent und wird, je nach Auskunftei, von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einen Faktor stellen die sogenannten Negativmerkmale dar. Diese wirken sich negativ auf deinen Score aus. Beispiele für solche Merkmale sind Mahnungen oder laufende Inkassoverfahren.

Allgemein gilt: je höher der Wert, desto besser deine Kreditwürdigkeit. Mit einem hohen Score erhöht sich beispielsweise deine Chance, einen Vermieter von dir zu überzeugen.

Bonitätsnachweis erhalten und Daten prüfen

Den Bonitätsnachweis kannst du von jeder deutschen Auskunftei anfordern. Die vier führenden Auskunfteien Deutschlands sind:

  • Schufa

  • Infoscore

  • CrifBürgel

Das itsmydata Bonitätszertifikat stellt eine Art des Bonitätsnachweises dar und beinhaltet die Auskünfte von bis zu vier der genannten Auskunfteien. Wenn du dir das Zertifikat bestellst, unterstützen wir dich bei der Anfrage der Auskünfte durch automatisierte Anschreiben – denn wer möchte schon unnötig Zeit für Vorlagenrecherche oder das Aufsetzen von Anschreiben verschwenden?

Kleiner Tipp: Überprüfe deine Auskünfte genau um sicherzugehen, dass keine unrechtmäßigen Negativeinträge enthalten sind. Ein solcher Fehler ist zwar in der Regel von der jeweiligen Auskunftei schnell behoben, bleibt er jedoch unbemerkt kann dies zu unangenehmen Situationen mit Kreditgebern führen.

Unser Bonitätsnachweis: das itsmydata Bonitätszertifikat

Bei itsmydata kannst du dir für nur 11,90€ dein persönliches Bonitätszertifikat bestellen. Die Auskunft von Boniversum liegt in der Regel bereits innerhalb von wenigen Minuten digital vor. Somit könnte sie direkt an Dritte weitergeleitet werden. Du kannst daher sogar während einer Wohnungsbesichtigung spontan eine Bonitätsauskunft vorzeigen – praktisch, oder?

Die Auskünfte der anderen Auskunfteien erhältst du innerhalb weniger Wochen per Post. Anschließend musst du diese nur noch einscannen, in dein itsmydata Portal hochladen und dadurch dein Zertifikat abrunden. Der ideale Bonitätsnachweis!

Deine Vorteile im Überblick:

  • Erfahre, was Schufa, Boniversum, CrifBürgel und Infoscore über dich wissen und ob Negativmerkmale über dich vorliegen

  • Du kannst dein Bonitätszertifikat mit dem Score von Boniversum sofort herunterladen, per E-Mail weiterleiten oder ausdrucken und direkt vorlegen

  • Maximaler Datenschutz, da lediglich Scores sowie Negativeinträge abgebildet werden - sonstige Daten aus deinen Selbstauskünften bleiben somit vor Dritten geschützt

  • Übersichtliche Visualisierung der jeweiligen Scorewerte sowie etwaiger Negativmerkmale, inklusive Datenvergleich innerhalb von Peergroups

Fazit

Der Bonitätsnachweis ist das Gegenstück zur Selbstauskunft und soll Dritte über deine Bonität informieren. Eine Art des Bonitätsnachweises stellt das itsmydata Bonitätszertifikat dar. Dieses beinhaltet die Scores sowie etwaige Negativmerkmale von bis zu vier Auskunfteien. Die Auskunft von Boniversum liegt bereits nach wenigen Minuten digital vor. Dadurch kannst du Dritten, beispielsweise deinem Vermieter, einen schnellen Ersteindruck über deine Bonität gewähren. Außerdem kostet dich das Zertifikat nur 11,90€ und ist damit um einiges günstiger als vergleichbare Angebote anderer Anbieter.

Neueste Artikel

16.04.2021

Auskunftei – was ist das und wozu gibt es sie?

Bestimmt hast du schon einmal von der Bonität oder Kreditwürdigkeit gehört und weißt, dass diese beim Abschluss von Verträgen für beispielsweise Kredite oder Mieten eine große Rolle spielt. Eine Auskunftei ist dabei dafür zuständig, deine Kreditwürdigkeit oder Bonität zu ermitteln und somit Auskunft über deine Zahlungsfähigkeit zu geben.

Auskunftei

In diesem Beitrag erfährst du alles rund um die Auskunfteien und wie sie deine Bonität ermitteln. Am Ende verraten wir dir sogar, wie du ganz einfach dein persönliches Bonitätszertifikat bekommen kannst.

Was ist eine Auskunftei und was macht sie?

Eine Auskunftei (auch Wirtschaftsauskunftei) ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, welches die Bonität und Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen ermittelt. Dazu werden wirtschaftsrelevante bzw. bonitätsrelevante Daten erhoben und verarbeitet, mit denen dann beispielsweise der Bonitätsscore errechnet werden kann. In Deutschland gibt es insgesamt vier relevante Auskunfteien. Die bekannteste Auskunftei ist wohl die SCHUFA, daneben gibt es noch Crif Bürgel, Creditreform Boniversum und Infoscore Consumer Data. 

Alle vier Unternehmen verfolgen dabei das Ziel, Auskunft über die wirtschaftliche Lage und Betätigung, die Kreditwürdigkeit und die Zahlungsfähigkeit von Verbrauchern sowie Unternehmen geben zu können. Die Auskunfteien berechnen dazu aus deinen Daten den Bonitätsscore, mit welchem vorausgesagt werden kann, ob und wie pünktlich ein Kunde seine Rechnung bezahlen kann, also wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass es zu einem Zahlungsausfall kommt. 

Dies ist wichtig für Unternehmen, da sie damit das Kreditrisiko ihrer Kunden einschätzen können und somit gegebenenfalls die Konditionen anpassen können. Hast du eine gute Bonität gibt es in der Regel keine Probleme bei der Kreditvergabe, ist deine Bonität jedoch schlecht so kann es sein, dass das Unternehmen höhere Zahlungskonditionen verlangt oder dir den Kredit sogar verweigert. 

Auch für den Verbraucher ist diese Einstufung von Vorteil, bei guter Bonität kann es zum Beispiel auch zu niedrigeren Zinsen kommen. Eine Verweigerung des Kredits aufgrund einer schlechten Bonität mindert dafür das Verschuldungsrisiko des Kunden.

Woher bekommt eine Auskunftei meine Daten?

Auskunfteien bedienen sich verschiedener Quellen um die für die Berechnung des Bonitätscores benötigten Daten zu sammeln. Die SCHUFA beispielsweise erhält viele Daten von ihren unzähligen Vertragspartnern aus dem Handel sowie Banken- und Telekommunikationswesen. Häufig akzeptierst Du die Weitergabe Deiner Daten von Unternehmen an die Auskunfteien durch die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dies ist beispielsweise beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags, beim Eröffnen eines Girokontos oder auch beim Online-Shopping der Fall. Neben den Vertragspartnern gibt es jedoch auch öffentliche und amtliche Quellen, in denen man offene Daten finden kann. Dazu zählen beispielsweise Telefon- und Adressbücher, Handelsregister, Insolvenzverzeichnisse, Veröffentlichungen im Bundesanzeiger, Gerichtsdaten sowie andere Publikationen über Unternehmensgründungen und Insolvenzen. 

Welche Daten werden gesammelt?

Nun wissen wir woher die Daten kommen, welche Daten werden jedoch erhoben und verarbeitet, um den Bonitätsscore zu berechnen? Alle Auskunfteien sammeln zunächst einmal persönliche Daten wie Name, Alter, Geschlecht sowie die aktuelle und frühere Adresse. So kann der Verbraucher identifiziert werden und es können beispielsweise Rückschlüsse über das Wohnumfeld gezogen werden. Jedoch dürfen nicht alle personenbezogenen Daten erhoben und verwertet werden: Informationen über Familienstand, Arbeitgeber, Einkommen, Sparguthaben und Wertpapierdepots dürfen zum Beispiel nicht gespeichert werden. 

Die wichtigsten Daten zur Berechnung des Bonitätscores sind jedoch die Angaben zum Zahlungsverhalten des Verbrauchers oder Unternehmens. Diese Daten können aus Mahn- und Inkassoverfahren oder Verträgen stammen oder es werden öffentliche Informationen über Insolvenzen, eidesstattliche Versicherungen und Haftanordnungen herangezogen. 

Wann darf die Bonität von einer Auskunftei abgefragt werden?

Damit die Abfrage der Bonität rechtmäßig ist muss entweder ein berechtigtes Interesse von Seiten des Unternehmens an diesen Daten vorliegen oder der Verbraucher muss der Abfrage ausdrücklich eingewilligt haben.

Ein Fall in dem das berechtigte Interesse zur Geltung kommt tritt dann auf, wenn das Unternehmen ein Kreditrisiko eingibt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Unternehmen einen Ratenkauf anbietet, du ein Auto leasen oder eine neue Wohnung anmieten willst oder dir eine Bank einen Kredit vergibt. Gemäß § 29 Abs. 2 Satz 5 BDSG ist die Auskunftei verpflichtet, stichprobenhafte Überprüfungen des berechtigten Interesses vorzunehmen.

Der zweite Fall, also die Einwilligung des Verbrauchers, kommt beispielsweise bei dem Unterzeichnen eines Vertrages zustande.

Woher weiß ich, welche Daten die Auskunftei über mich hat?

Als Nutzer oder Verbraucher ist es natürlich auch interessant zu wissen, welche Daten eine Auskunftei jetzt eigentlich über einen selbst gespeichert hat und vor allem ob diese Daten richtig sind. Um dies zu erfahren und deine Daten zu überprüfen kannst du ganz einfach bei jeder Auskunftei eine Selbstauskunft anfordern. In dieser Selbstauskunft muss dir die Auskunftei darlegen, welche Daten genau von dir ermittelt und verarbeitet werden. Du hast mehrmals im Jahr die Möglichkeit, deine Daten anzufordern und die Auskunftei ist nach Art. 15 der DSGVO dazu verpflichtet, dir deine Selbstauskunft zu übermitteln. 

Wenn du deine Informationen hast, solltest du sie auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen. Sollte dir ein Fehler auffallen so hast du nämlich die Möglichkeit mit Hilfe von Art. 16 der DSGVO deine Daten zu berichtigen oder mit Hilfe von Art. 17 der DSGVO Daten zu löschen. 

Wenn du nicht weißt, wie du deine Selbstauskunft anfordern sollst, kannst du ganz einfach den Service von itsmydata nutzen. Registriere dich kostenlos auf unserem Portal und frage mit wenigen Klicks deine Selbstauskunft bei den Auskunfteien SCHUFA, Crif Bürgel, Creditreform Boniversum und Infoscore Consumer Data ab. 

itsmydata und das Bonitätszertifikat

Möchtest du nun nicht nur deine Daten abfragen und überprüfen, sondern brauchst ein Bonitätszertifikat, um deine Kreditwürdigkeit nachzuweisen, bist du bei itsmydata vollkommen richtig. Neben dem Service, dass du deine Selbstauskunft mit wenigen Klicks abrufen kannst, hast du auch die Möglichkeit, dein persönliches Bonitätszertifikat bei itsmydata zu erwerben. Dieses kostet nur 11,90€ und steht in 2 min zum Download bereit. Mit dem itsmydata Zertifikat hast du einen anerkannten Bonitätsnachweis zur Vorlage bei Vermietern, Banken oder Arbeitgebern! Das Bonitätszertifikat beinhaltet:

  • Informationen, ob Du negative Einträge hast
  • einen Sicherheits-QR-Code
  • eine direkte Gegenüberstellung der einzelnen Scores der vier genannten Auskunfteien

Damit bekommen Dritte einen schnellen und verlässlichen Überblick über Deine Kreditwürdigkeit.

Neueste Artikel

06.10.2020

Kreditwürdigkeit und Bonität

Wenn Du bei einer Bank einen Kredit aufnehmen willst, musst Du zum einen kreditfähig und zum anderen auch kreditwürdig sein. Doch auch außerhalb von Krediten bei einer Bank ist eine gute Kreditwürdigkeit im Alltag sehr wichtig. Im folgenden Ratgeber erfährst Du, was das überhaupt bedeutet und wie Du selbst in Erfahrung bringen kannst, wie Du von den zuständigen Stellen eingestuft bist. Von den Banken wird für die Kreditwürdigkeit häufig auch das Wort Bonität verwendet.

bonität
kreditwürdigkeit

Was bedeuten Kreditwürdigkeit und Bonität?

Einfach gesagt bedeutet eine positive Kreditwürdigkeit beziehungsweise Bonität, dass ein Geldinstitut bereit ist, Dir einen Kredit zu gewähren. Dir wird also zugetraut einen Kredit tragen zu können und deine Schulden wie vereinbart zurückzuzahlen. Dafür wird deine Kreditwürdigkeit in einer Prüfung ermittelt, um sich ein Bild von Dir und Deiner finanziellen Lage zu verschaffen. Doch eine Bewertung deiner Bonität findet nicht nur bei der Vergabe von Krediten statt. Sie wird sowohl bei Privatpersonen wie auch bei Unternehmen beispielsweise in folgenden Situationen durchgeführt:

  • Du willst einen Kredit aufnahmen
  • Du beantragst eine neue Kreditkarte
  • Du bewirbst Dich für eine neue Wohnung und
  • Du willst einen Handyvertrag abschließen

Wozu benötige ich eine gute Kreditwürdigkeit und Bonität?

Oben wurden bereits einige Situationen genannt, in denen Du eine gute Bonität brauchst. Bereits im 15. Jahrhundert fertigten die Kaufleute eine Liste an, um die Zuverlässigkeit Ihrer Handelspartner zu vermerken. Denn so konnten Sie ihr Verlustrisiko besser einschätzen. Das gleiche Prinzip findet auch heute noch Anwendung, wie zum Beispiel bei Banken, Versicherungen, Onlineshops oder Handyanbietern. Denn auch diese wollen sich bereits vor Vertragsabschluss bestens vor Zahlungsausfällen schützen.

Sie alle fragen vor einem möglichen Geschäftsabschluss Deine Kreditwürdigkeit ab und können anhand der Daten abschätzen, wie zahlungsfähig Du bist. Somit schützt die Bonitätsauskunft einerseits die Unternehmen und Banken und andererseits auch die Verbraucher vor einer möglichen Verschuldung.

Wer prüft meine Kreditwürdigkeit und Bonität?

Die Kreditwürdigkeit wird von Unternehmen und Personen geprüft, mit denen Du ein geschäftliches Verhältnis eingehst und damit theoretisch ein andauerndes wirtschaftliches Risiko besteht. Das ist im §29 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) geregelt. Eine Bonitätsprüfung kann zudem auch dann stattfinden, wenn eine Bank oder ein Vermieter prüfen will, ob es zu Dir bereits einen negativen Eintrag bei einer Wirtschaftsauskunftei gibt.

Allerdings ist es egal, wer diese Informationen über Dich einholen will. Das ist erst legal, wenn Du Dein Einverständnis zu der Bonitätsprüfung gibst. Hierbei kannst Du ein Schreiben aufsetzen oder einfach einen Haken im Bestellprozess eines Online-Shops setzen.

Was sind Auskunfteien?

Die sogenannten Auskunfteien sind sehr wichtig, wenn die Bonität einer Person beurteilt werden soll. Denn sie speichern und sammeln diverse Daten über alle Verträge, Finanzierungen und auch über eventuelle Mahnverfahren. Somit können die Banken und Unternehmen dort sehr viel über Dich und Deine Kreditwürdigkeit erfahren.

Welche Auskunfteien gibt es?

In Deutschland gibt es folgende Auskunftteien:

Wie ein Score einer Wirtschafsauskunftei errechnet wird, ist ein Geheimnis des Unternehmens, was unter anderem auch durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes bestätigt wurde. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass sogar ganze Länder eine eigene Kreditwürdigkeit oder Bonität besitzen. Denn wenn diese einen Kredit aufnehmen wollen, wird genauso wie bei einer Privatperson oder einem Unternehmen geprüft, ob sie zahlungsfähig sind. Anhand dieser Informationen werden dann die Konditionen festgelegt.

Wie kann ich erfahren wie gut meine Bonität ist?

In der heutigen Zeit kaufen immer mehr Menschen Gegenstände über das Internet. Teilweise werden dabei auch Ratenzahlungen oder andere Bedingungen vereinbart. Bei jeder Transaktion speichert die eine Auskunftei Daten von Dir. Daher macht es durchaus Sinn, diese regelmäßig abzufragen und sie durchzulesen. Denn je nach Ergebnis entscheiden sich Unternehmen oder Kreditgeber dafür oder dagegen, einen Vertrag mit Dir zu schließen.

Wenn Du also zum Beispiel einen neuen Handyvertrag abschließen willst und das jeweilige Unternehmen diesen nicht genehmigt, kann dies unter anderem an einem negativen Eintrag bei einer der genannten Auskunfteien in Deutschland liegen. Um diesen zu erkennen, kannst Du die Seite itsmydata.de aufsuchen und dort ein kostenloses Datenkonto anlegen. Denn leider kommt es immer wieder vor, dass Du gar nicht über einen solchen negativen Eintrag benachrichtigt wirst.

Um ungewollte Überraschungen zu verhindern, macht es daher Sinn, Deine Bonität regelmäßig bei allen oben genannten großen, deutschen Auskunfteien abzufragen. Dabei kannst Du die Seite itsmydata aufsuchen und dort kostenlos und komplett unverbindlich Deine Kreditwürdigkeit einsehen. Unter anderem bekommst Du dort auch das Bonitätszertifikat, das in vielen Situationen des Alltags gebraucht wird, wie zum Beispiel beim Anmieten einer Wohnung.

Die Seite ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass sich auch Neulinge schnell zurechtfinden.

Kann ich mir auch ein Bonitätszertifikat erstellen lassen?

Ja, bei itsmydata kannst Du Dir auch ein Bonitätszertifikat erstellen lassen. Dieses steht Dir unmittelbar nach Deiner Bestellung zur Verfügung und kann ganz einfach heruntergeladen werden. In der Regel steht es in zwei Minuten bereit. Das Zertifikat enthält alle wichtigen Daten von ein bis vier Auskunfteien.

Die Seite itsmydata stellt Dir Deine ganz persönlichen Daten sofort elektronisch und sehr schnell zur Verfügung. Daher kannst Du diese direkt für Dein Zertifikat nutzen. In der Regel bekommst Du Deine Daten entweder per Post oder in dem Portal zur Verfügung gestellt.

Das Bonitätszertifikat beinhaltet:

  • Informationen, ob Du negative Einträge hast
  • einen Sicherheits-QR-Code
  • eine direkte Gegenüberstellung der einzelnen Scores der vier genannten Auskunfteien

Das Bonitätszertifikat von itsmydata kannst Du bei Banken, Arbeitgebern oder auch Vermietern vorlegen und kostet lediglich 11,90 €. Du kannst Dich darauf verlassen, dass Deine Daten stets sicher und diskret behandelt werden. Der Download ist geschützt , 90 Tage verfügbar und bestens vor Dritten geschützt. Darüber hinaus kannst Du ihn auch von unterwegs aus durchführen.

Welche Daten enthält das Bonitätszertifikat?

Wenn Du wissen willst, wie es um Deine Bonität bestellt ist, solltest Du Dir über das Portal itsmydata.de ein Bonitätszertifikat besorgen. Dieses enthält alle relevanten Daten der oben genannten vier Auskunfteien. Es fasst daher also sozusagen die personenbezogenen Daten von den vier großen Auskunfteien zusammen und liefert daher ein aussagekräftiges Gesamtbild.

Wie schnell steht mir das Bonitätszertifikat zur Verfügung?

Die Daten zu deiner Kreditwürdigkeit von der Auskunftei Boniversum stehen Dir in der Regel direkt nach der Bonitätsprüfung elektronisch zur Verfügung. Dadurch kannst Du sie direkt für Dein Zertifikat verwenden und es bereits nach 2 Minuten downloaden.

Es kann unter Umständen passieren, dass eine Identitätsprüfung fehlschlägt. Doch das ist kein Problem. Kontaktiere in diesem Fall die Betreiber der Seite und schildere Dein Problem. Der Grund kann zum Beispiel sein, dass das gewählte Zahlungsmittel mit einem anderen Namen verknüpft ist als mit Deinem. Kontrolliere dies, falls Du bei der Identitätsprüfung eine Fehlermeldung erhältst.

Die Seite ist sehr gut strukturiert, sodass Du Dich schnell zurechtfindest. Wenn Du eine neue Wohnung anmieten willst, wird Dein potenzieller Vermieter in der Regel einen Nachweis deiner Kreditwürdigkeit beziehungsweise Bonität erfragen. Durch den Verifizierungscode, der auf dem Bonitätszertifikat abgedruckt ist, kann dein Vermieter die Echtheit des Zertifikats hier überprüfen. Durch Eingabe deines Namens und des Verfizierungscodes kann direkt überprüft werden, ob das jeweilige Ergebnisdokument zu einem gültigen Bonitätszertifikat gehört.

Diese beiden Optionen stehen Dir bei itsmydata zur Verfügung, um deine Bonität zu überprüfen:

1. Du kannst Dir über das Portal kostenlose Selbstauskünfte bei den vier genannten Auskunfteien einholen. So bringst Du in Erfahrung, wie Deine Bonität eingeschätzt wird. Dafür musst du dich ganz einfach kostenlos registrieren und kannst direkt loslegen!

2. Besorge Dir das itsmydata Bonitätszertifikat für lediglich 11,90 Euro mit den Bonitätsscores der vier größten Auskunfteien Deutschlands. Dieses enthält nur Informationen, die für Dritte geeignet sind - somit schützt du deine Daten und zu sensible Informationen über dich werden verborgen. Das itsmydata Bonitätszertifikat kannst du beispielsweise deinem Vermieter vorlegen - dein Weg zur Traumwohnung!

Außerdem kannst du dir dank der kostenlosen PDF-Vorlage von itsmydata eine Mieterselbstauskunft herunterladen. Diese benötigst du in den meisten Fällen ebenfalls, wenn du eine Wohnung anmieten möchtest.

Neueste Artikel

©itsmydata 2021. Alle Rechte vorbehalten

©itsmydata 2021. Alle Rechte vorbehalten