05.04.2023

Die Bonitätsauskunft: Was steht drin und wofür braucht man sie?

Eine Bonitätsauskunft gibt Aufschluss über deine Kreditwürdigkeit und basiert auf deinem in der Vergangenheit an den Tag gelegten Zahlungsverhalten. Eine solche Auskunft kann von Dritten in unterschiedlichen Alltagssituationen von dir angefragt werden.

Aber was genau ist eine Bonitätsauskunft? Woher bekomme ich sie? Und was genau steht eigentlich in diesem Dokument drin? Im folgenden Blogbeitrag widmen wir uns genau diesen Fragen und klären außerdem über weitere Themen, wie beispielsweise den Unterschied einer Bonitätsauskunft zur Selbstauskunft oder die Bedeutung des sogenannten Bonitätsscores, auf.

Was ist eine Bonitätsauskunft?

Eine Bonitätsauskunft dient dazu andere Personen oder Unternehmen über deine Bonität aufzuklären. Sie hilft möglichen Vertragspartnern dabei, besser einschätzen zu können, ob du deine Zahlungsforderungen begleichen wirst. Sieht es schlecht um deine Bonität und dein Zahlungsverhalten aus, dann kann es passieren, dass du eine Vielzahl von Verträgen nicht mehr abschließen kannst.

So kann es dir passieren, dass dir deine Bank bei schlechter Bonität einen Kreditantrag ablehnt. Oder dass du keinen Handyvertrag mehr abschließen kannst. Oder keine neue Mietwohnung mehr anmieten kannst. Denn bei all diesen Verträgen wird deine Bonität abgefragt und damit deine Kreditwürdigkeit überprüft.

Das soll potentielle Geschäftspartner vor einem möglichen Zahlungsausfall bewahren. Bei den meisten Verträgen wird deine Bonität komplett automatisiert abgefragt. Bei manchen Verträgen, wie beispielsweise einem neuen Mietvertrag, musst du die Bonitätsauskunft allerdings selbst beantragen und dann deinem Vermieter vorlegen.

Wie du siehst, ist deine Bonität eine sehr wichtige Kennzahl, die du immer im Auge behalten solltest. Daher empfehlen wir dir mindestens einmal im Jahr eine so genannte Selbstauskunft einzuholen.

Was steht in einer solchen Auskunft?

Es gibt in Deutschland eine Vielzahl von verschiedenen Bonitätsauskünften von einer Vielzahl von unterschiedlichen Auskunfteien.

All diese Auskunfteien haben Daten über dich und dein Zahlungsverhalten gespeichert. Diese Informationen teilen die Auskunfteien auf Anfrage anderen Unternehmen in Form von einer Bonitätsauskunft mit. Je nach Ergebnis der Anfrage schließt ein Unternehmen dann entweder einen Vertrag mit dir ab, oder lehnt diesen entsprechend ab.

Sollte es dir also mal passieren, dass deine Kreditanfrage bei deiner Bank abgelehnt wird oder dein neuer Handyvertrag nicht genehmigt wird, dann könnte es durchaus sein, dass du einen negativen Eintrag bei einer der großen Auskunfteien in Deutschland hast. 

Leider bekommst du in den seltensten Fällen mitgeteilt, bei welcher der großen Auskunfteien du einen negativen Eintrag hast. Daher solltest du, um ungewollte Überraschungen zu vermeiden, deine Bonität regelmäßig bei allen großen Auskunfteien in Deutschland abfragen.

Das kannst du entweder selbst machen und dir deine Boniätsauskunft bei Auskunfteien einholen, oder du holst dir gleich das Bonitätszertifikat von itsmydata, bei dem du deinen Bonitätsscore bei den größten Auskunfteien direkt anfragst.

Der Unterschied zwischen einer Bonitätsauskunft und einer Selbstauskunft

Es gibt zwei Arten von Bonitätsauskünften und je nach Bedarf musst du dir entweder eine Bonitätsauskunft oder eine Selbstauskunft einholen. Die beiden Auskünfte unterscheiden sich wie folgt:

  • Die Bonitätsauskunft zur Weitergabe an Dritte, wie beispielsweise das Bonitätszertifikat von itsmydata, welches eher allgemein gehalten ist und keine detaillierten Informationen über dich und deine Transaktionen beinhaltet.
  • Die kostenlose Selbstauskunft die nur für deine eigenen Unterlagen gedacht, da sie detaillierte Informationen über dich und deine Transaktionen beinhaltet.

Bonitätsauskunft für Dritte

In der Bonitätsauskunft für Dritte stehen alle Informationen, die ein Unternehmen vor Vertragsabschluss mit dir wissen sollte um das Risiko eines möglichen Zahlungsausfalls einschätzen zu können. Das beinhaltet unter anderem folgende Daten:

  • Deine Adresse und eine Einschätzung der Kaufkraft in deiner Wohngegend
  • Wie oft du umgezogen bist 
  • Inkassodaten oder Gerichtsdaten
  • Deine Bestellungen bei anderen Unternehmen
  • Informationen über deine bisherige Zahlungsmoral 
  • Ein Bonitätsscore zur Einschätzung deiner Kreditwürdigkeit und Zahlungsmoral

Bonitätsauskünfte für Dritte sind kostenpflichtig. Du kannst dir allerdings auch deinen Bonitätsscore bei den fünf großen Auskunfteien Deutschlands über das Bonitätszertifikat der itsmydata GmbH für nur €17,90 einholen.

Die kostenlose Selbstauskunft

In der kostenlosen Selbstauskunft stehen weitaus mehr und weitaus detailliertere Informationen über dich und dein Zahlungsverhalten. Daher ist diese nicht zur Weitergabe an Dritte geeignet. Bei der kostenlosen Bonitätsauskunft handelt es sich um eine so genannte Datenkopie nach Artikel 15 der Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO) die alle Unternehmen auf Anfrage herausgeben müssen. Diese Datenkopie enthält alle personenbezogenen Daten und Informationen, die ein Unternehmen über dich gespeichert hat. Auch schon vor der Einführung der DSGVO in 2018 konnte man im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetztes (BDSG) einmal jährlich eine solche Auskunft erhalten.

Dein Bonitätsscore

Was beide Auskünfte, die Bonitätsauskunft für Dritte und die Selbstauskunft für deine eigenen Unterlagen, gemeinsam haben, ist dein Bonitätsscore. Dieser soll Firmen einen ersten Überblick über deine Zahlungsverhalten geben und ihnen dabei helfen besser einschätzen zu können, ob du mögliche Forderungen auch begleichen wirst.

Einen positiven Bonitätsscore hast du, wenn du:

  • Deine Rechnungen stets rechtzeitig und in voller Höhe bezahlt hast
  • Die Raten deines Bank Kredites immer bezahlt hast
  • Deine Immobilienkredite immer getilgt hast
  • Deine Handy- oder Telefonrechnungen immer bezahlt hast

Einen negativen Bonitätsscore bekommst du wenn du:

  • Noch offene Mahnungen hast
  • laufende Inkassoverfahren hast
  • Insolvenz anmelden musstest
  • Gerichtsurteile gegen dich vorliegen.

Unsere Empfehlung: Du solltest deinen Bonitätsscore auf gar keinen Fall unterschätzen. Denn ein negativer Bonitätsscore bedeutet, dass du nur noch teilweise oder gar nicht mehr am Wirtschaftsleben teilnehmen kannst. Sprich, ein negativer Bonitätsscore kann dazu führen dass du keinen Kredit mehr von deiner Bank bekommst, keine Handyverträge mehr abschließen kannst oder keine Waren mehr online einkaufen kannst. Daher solltest du deinen Bonitätsscore bestenfalls, mindestens einmal im Jahr bei allen großen Auskunfteien in Deutschland einholen.

Achtung: Allerdings solltest du die kostenlose Selbstauskunft nicht mit der Mieterselbstauskunft verwechseln. Die Mieterselbstauskunft ist eine Auskunft, die dein potentieller Vermieter zusätzlich von dir verlangt. Die Mieterselbstauskunft enthält in der Regel Fragen zu den in deinem Haushalt wohnenden Personen, deinem Arbeitgeber und deinem Einkommen. All diese Fragen werden weder in der kostenlosen Selbstauskunft, noch in einem Bonitätsnachweis beantwortet.

Was steht in einer Bonitätsauskunft für Vermieter?

Die Auskunft für Vermieter ist eine besondere Bonitätsauskunft für Dritte, die vor allem zur Vorlage bei deinem Vermieter geeignet ist. Hier sind die Daten, die in der Bonitätsaukunft für deinen Vermieter enthalten sind: 

  • Dein Vor- und Nachname
  • Dein Geburtsdatum
  • Vorliegende negative Einträge
  • Eine Einschätzung zu deinem Zahlungsverhalten

Du kannst dir aber auch das Bonitätszertifikat von itsmydata holen und deinen Bonitätsscore von den fünf größten Auskunfteien Deutschlands für nur 17,90€ einholen.

Gibt es eine kostenlose Bonitätsauskunft?

Leider gibt es keine kostenlose Bonitätsauskunft. Es gibt aber eine kostenlose Selbstauskunft. Diese solltest du aber nur für deine eigenen Unterlagen verwenden und nicht an Dritte weitergeben, da sie sehr sensible Daten über dich enthält.

Die kostenlose Selbstauskunft solltest du dir allerdings mindestens einmal im Jahr einholen, damit du keine bösen Überraschungen erlebst. Es kann nämlich durchaus sein, dass Auskunfteien fehlerhafte Einträge über dich gespeichert haben.

Sollten nämlich fehlerhafte Einträge vorliegen, dann solltest du das so schnell wie möglich wissen, um die Fehler schnellstmöglich korrigieren oder löschen zu lassen. Denn wenn du das nicht tust, dann könnte es durchaus passieren, dass du beim Abschluss von Verträgen mit Banken, Versicherungen oder Versandhändler Probleme bekommen könntest.

Wer benötigt eine Bonitätsauskunft und überprüft deine Bonität?

Vielleicht hat dich ja mal dein Vermieter nach einer Bonitätsauskunft gefragt. Allerdings fragt nicht nur dein Vermieter nach deiner Bonität – sie wird viel häufiger abgefragt als du dir wahrscheinlich im Klaren bist. Denn bei so gut wie vor jedem Vertragsabschluss wird deine Bonität komplett automatisiert bei den großen Auskunfteien abgefragt.

Das passiert über eine Klausel, die es Unternehmen ermöglicht, sich Informationen über dein Zahlungsverhalten bei Dritten einholen zu dürfen. Die Klausel ist eine im Vertrag festgeschriebene Einverständniserklärung zur Einholung deiner Daten durch ein Unternehmen, die Du zusammen mit deinem Vertrag unterzeichnet hast.

Das heißt im Klartext: Ohne dass du überhaupt was davon mitbekommst, fragt beispielsweise Deine Bank Deine Bonität ab, bevor sie dir eine Kreditzusage oder auch Absage zuschickt. Deine Kreditwürdigkeit ist außerdem auch noch ausschlaggebend dafür, wie hoch Deine Zinsen ausfallen werden.

Warum deine Bonität so wichtig ist

Neben Banken fragen auch Versicherer, Versandhändler oder Telekommunikationsanbieter deine Bonität vor Vertragsabschlüssen mit dir komplett automatisiert bei Auskunfteien ab. Auch bei Kauf auf Rechnung, Autofinanzierungen, Ratenkrediten oder Dispokrediten wird deine Bonität vorab automatisch überprüft.

Deine Bonität ist weitaus wichtiger als du vielleicht angenommen hast. Denn sie wird nicht nur von deinem Vermieter abgefragt, sondern sie wurde in der Vergangenheit bestimmt schon von zahlreichen Unternehmen abgefragt, ohne dass du überhaupt etwas davon mitbekommen hast

Deswegen solltest du, um einen Überblick über deine Kreditwürdigkeit zu behalten, mindestens einmal im Jahr deine Bonität überprüfen. Das kannst du beispielsweise über die kostenlose Selbstauskunft tun, oder über das Bonitätszertifikat der itsmydata GmbH, über die du dir deinen Bonitätsscore von gleich vier der großen Auskunfteien in Deutschland einholen kannst.

Überblick über Auskunfteien

Hier kannst du dir einen Überblick über eine Auswahl an Auskunfteien verschaffen.

1. Schufa

Die SCHUFA Holding AG ist eine bereits 1927 gegründete privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei. Sie versorgt Vertragspartner mit Informationen zur Bonität Dritter. Die Schufa verfügt über Daten von über 68 Millionen natürlichen Personen sowie 6 Millionen Unternehmen.

Die Schufa hat ihre eigenen kostenpflichtigen Services zur Überprüfung deiner Bonität. Natürlich kannst du deine Selbstauskunft gem. Art 15 DSGVO jedoch auch kostenlos anfordern.

Schufa Selbstauskunft (kostenlos)

Die kannst deine kostenlose Selbstauskunft der Schufa in deinem persönlichen itsmydata Portal anfragen. Dafür ist lediglich eine kostenlose Registrierung nötig.

Bei Fragen zu deiner Schufa Selbstauskunft findest du im folgenden die Adress- sowie Kontaktdaten der Schufa.

Adresse:

SCHUFA Holding AG
Kormoranweg 5
65201 Wiesbaden

Tel.: +49 611 9278-0
Fax: +49 611 9278-109

E-Mail: kontakt@schufa.de

2. Creditreform Boniversum

Creditreform Boniversum gehört zur Creditreform Gruppe. Boniversum bekommt seine Daten von Meldungen durch Partnerunternehmen und öffentlichen Quellen. Derzeit besitzt Boniversum Datensätze von mehr als 55 Millionen Bundesbürgern.

Boniversum bietet wie alle anderen großen Auskunfteien eine Vielzahl von Lösungen für Unternehmen an, um deine Bonität zu überprüfen. Aber du kannst dir auch die kostenlose Selbstauskunft von Boniversum einholen, um zu erfahren welche Daten Boniversum über dich gespeichert hat.

Boniversum Selbstauskunft (kostenlos)

Deine kostenlose Boniversum Selbstauskunft nach Art. 15 EU-DSGVO kannst du dir ganz bequem über die Webseite von Boniversum oder über die Datenplattform von der itsmydata GmbH einfordern.

Solltest du Fragen zur kostenlosen Selbstauskunft von Boniversum haben, oder die Selbstauskunft per Post beantragen wollen, dann haben wir dir hier die Anschrift und die Kontaktdaten von Creditreform Boniversum gelistet:

Adresse:
Creditreform Boniversum GmbH
Hellersbergstraße 11
41460 Neuss 
Telefon Nummer: +49 2131 109-501
Fax Nummer: +49 2131 109-557
E-Mail: selbstauskunft@boniversum.de

3. CRIF

Die CRIF GmbH (vormals Crif Bürgel) ist ein Zusammenschluss der CRIF GmbH und Bürgel Wirtschaftsinformationen aus dem Jahr 2017. Neben öffentlich zugänglichen Daten bekommt CRIF so wie alle anderen Auskunfteien auch, Daten von seinen Partnerunternehmen. CRIF wird vor allem von Telekommunikationsanbietern genutzt um deine Bonität vor Vertragsabschluss zu überprüfen.

CRIF bietet zahlreiche Bonitätsauskünfte für Unternehmen an. Du kannst dir aber auch eine kostenlose Selbstauskunft von CRIF einholen, um zu sehen welche Daten die Auskunftei über dich gespeichert hat, damit es zu keinen bösen Überraschungen bei deinem neuen Handyvertrag oder Internetanschluss kommt.

CRIF Selbstauskunft (kostenlos)

Über die Webseite von CRIF kannst du deine Selbstauskunft anfordern. Hierbei handelt es sich um eine Datenkopie, die Unternehmen verpflichtet sind auf Anfrage herauszugeben. Seit der Einführung der Datenschutz Grundverordnung kannst du dir deine Selbstauskunft und die Daten, die CRIF von dir gespeichert hat, mehrmals pro Jahr anfordern. Du kannst dir deine kostenlose Selbstauskunft entweder über die Webseite von CRIF einholen, oder gleich direkt hier über die Datenplattform von itsmydata.

Solltest du Fragen zur kostenlosen Selbstauskunft von CRIF haben, oder die Selbstauskunft per Post beantragen wollen, dann haben wir dir hier die Anschrift und die Kontaktdaten von CRIF gelistet:

Adresse:
CRIF GmbH
Team Selbstauskunft
Friesenweg 4, Haus 12
22763 Hamburg 
per Fax an die: +49 (0) 40 89803-309
per E-Mail an: selbstauskunft.de@crif.com
Telefon Nummer: +49 (0) 40 89803-0

4. Experian (Infoscore Consumer Data)

Infoscore ist Teil der Experian-Unternehmensgruppe und speichert neben den öffentlich verfügbaren Daten auch Daten von Geschäftspartnern, wie zum Beispiel Banken, Versicherungen, Inkassounternehmen und Versandhändlern. Die Auskunftei wird vor allem von Versicherungen genutzt um deine Bonität vor Vertragsabschluss zu überprüfen.

Genauso wie CRIF bietet Infoscore ebenfalls eine kostenlose Selbstauskunft an, die du mehrmals pro Jahr einholen kannst. Wir empfehlen dir das auch mindestens einmal pro Jahr zu tun. Denn nur so kannst du einen Überblick über deine Bonität behalten und sichergehen, dass keine falschen Einträge vorhanden sind, die vielleicht geändert oder gelöscht werden sollten.

Infoscore Selbstauskunft (kostenlos)

Du kannst deine kostenlose Selbstauskunft von Infoscore direkt auf der Experian-Website beantragen. Sie enthält alle Daten, die Infoscore über dich gespeichert hat. Sie ist nicht zur Weitergabe an Dritte geeignet, sondern ist nur für deine eigenen Unterlagen bestimmt. Du kannst dir die Infoscore Selbstauskunft aber auch direkt über die Datenplattform der itsmydata GmbH anfordern.

Solltest du Fragen zur kostenlosen Selbstauskunft von Infoscore haben, oder die Selbstauskunft per Post beantragen wollen, dann haben wir dir hier die Anschrift und die Kontaktdaten von Infoscore gelistet:

Adresse:
infoscore Consumer Data GmbH
Abteilung Datenschutz
Rheinstraße 99
76532 Baden-Baden
Fax mit Ihren Angaben an die Rufnummer 07221/5040-3201
Telefon: +49 (0) 7221/50 40-0 
E-Mail: ICD-Datenschutz@experian.de

5. Regis24

Regis 24 ist seit 2003 ein führender Anbieter von Identitäts-, Kredit- und Bonitäts-informationen über Verbraucher und steht für umfassende Lösungen. Regis24 ist sich seiner verantwortungsvollen Rolle als Data-Tech-Unternehmen und Auskunftei voll und ganz bewusst. Regis24 will das Thema Datenschutz für Verbraucher verständlicher machen.

Adresse:

Regis24
Alte Rhinstraße 16
12681 Berlin
Telefon: 030 44350240
E-Mail: info@regis24.de

So bekommst du deine Bonitätsauskunft sofort online

Du kannst dir das Bonitätszertifikat mit deinem Bonitätsscore von bis zu fünf Auskunfteien von itsmydata holen. Du erhältst Dein itsmydata Bonitätszertifikat direkt nach Deiner Bestellung als Online-Download. Die Erstellungszeit beträgt in der Regel zwei Minuten. 

Es enthält die Daten von bis zu fünf Auskunfteien. Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data) und Regis24 stellen Dir Deine Daten umgehend elektronisch und aktuell zur Verfügung, sodass Du sie sofort für Dein Zertifikat verwenden kannst. Während die Selbstauskünfte der anderen beiden Auskunfteien automatisch abgefragt werden. Du erhältst die Daten in der Regel per Post und kannst sie einscannen und direkt bei uns hochladen und dein Bonitätsscore wird automatisch in dein Zertifikat eingepflegt.

Das itsmydata Bonitätszertifikat beinhaltet:

  • eine Information, ob es über Dich Negativdaten gibt
  • eine Gegenüberstellung der Scores der vier Auskunfteien
  • einen Sicherheits-QR-Code für Dritte zur Authentizitätsprüfung.

Du kannst dir das Bonitätszertifikat von itsmydata zum sofort online herunterladen und ausdrucken unter folgendem Link für nur €17,90 bestellen: itsmydata.de/products-bonitaetszertifikat/

Neueste Artikel

08.02.2023

Bonitätsnachweis – was ist das und wofür braucht man ihn?

Ein Bonitätsnachweis wird häufig von Vermietern bei der Wohnungssuche verlangt. Aber was genau hat es mit diesem Nachweis auf sich und wo wird er benötigt? Genau das erklären wir dir im folgenden Artikel.

Bonitätsnachweis - was ist das und wofür braucht man ihn?

Bonitätsnachweis einfach erklärt

Der Bonitätsnachweis ist ein Dokument, das deine Bonität gegenüber Dritten belegen soll. Es beinhaltet lediglich die für diesen Zweck relevanten Daten. Dies stellt gleichzeitig das größte Unterscheidungsmerkmal zur Selbstauskunft dar, da diese weitere sensible Daten enthält und dir Aufschluss über gespeicherte personenbezogene Daten bei Unternehmen geben soll.

Eine häufige Form des Bonitätsnachweises ist die eingangs erwähnte Bonitätsauskunft für Vermieter. Diese gibt Dritten Aufschluss über:

  • Persönliche Daten wie Name, Geburtstag und Adresse

  • Deine Zahlungsfähigkeit

  • Das Vorliegen möglicher Negativmerkmale

Somit beinhaltet die Bonitätsauskunft lediglich die für den Nachweis deiner Bonität relevanten Daten. Anders als bei der Selbstauskunft werden weitere, möglicherweise sensible Daten, vor Dritten geschützt. Daher ist es empfehlenswert, bei einer Bonitätsanfrage keine Selbstauskunft vorzulegen, um nicht sämtliche verfügbaren Daten zu offenbaren. Solltest du dich nur für alle in deiner Selbstauskunft vorhandenen Daten interessieren und möchtest nicht deine Bonität gegenüber Dritten ausweisen, kannst du deine Selbstauskünfte auch kostenlos über das itsmydata Portal anfordern.

Scorewert und Negativmerkmale

Der Score liegt in einem Bereich von 0 bis 100 Prozent und wird, je nach Auskunftei, von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Einen Faktor stellen die sogenannten Negativmerkmale dar. Diese wirken sich negativ auf deinen Score aus. Beispiele für solche Merkmale sind Mahnungen oder laufende Inkassoverfahren.

Allgemein gilt: je höher der Wert, desto besser deine Kreditwürdigkeit. Mit einem hohen Score erhöht sich beispielsweise deine Chance, einen Vermieter von dir zu überzeugen.

Bonitätsnachweis erhalten und Daten prüfen

Den Bonitätsnachweis kannst du von jeder deutschen Auskunftei anfordern. Die fünf führenden Auskunfteien Deutschlands sind:

  • Schufa

  • Infoscore

  • CrifBürgel

  • Regis24

Der itsmydata BonitätsPass stellt eine Art des Bonitätsnachweises dar und beinhaltet die Auskünfte von bis zu vier der genannten Auskunfteien. Wir unterstützen dich bei der Anfrage der Auskünfte und liefern dir die Informationen direkt digital in Form des BonitätsPass – denn wer möchte schon unnötig Zeit für Vorlagenrecherche oder das Aufsetzen von Anschreiben verschwenden?

Kleiner Tipp: Überprüfe deine Auskünfte genau um sicherzugehen, dass keine unrechtmäßigen Negativeinträge enthalten sind. Ein solcher Fehler ist zwar in der Regel von der jeweiligen Auskunftei schnell behoben, bleibt er jedoch unbemerkt kann dies zu unangenehmen Situationen mit Kreditgebern führen.

Unser Bonitätsnachweis für die Wohnungssuche: der itsmydata BonitätsPass

Bei itsmydata kannst du dir für nur 17,90€ deinen persönlichen BonitätsPass bestellen. Hierbei werden die Informationen von Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data) und Regis24 zusammengefasst und informieren Dritte übersichtlich über deine Zahlungsfähigkeit. Durch diese Abfrage mehrere Quellen ist die Aussagekraft erheblich gesteigert.

Die Informationen der drei Auskunfteien liegen in der Regel bereits innerhalb von wenigen Minuten digital vor. Somit kann der Pass direkt an Dritte weitergeleitet werden. Du kannst daher sogar spontan eine Bonitätsauskunft anfordern und direkt vorzeigen – praktisch, oder?

Manage deine Bonität: das itsmydata Bonitätszertifikat

Solltest du dich weitergehend für deine Bonität, insbesondere die Entwicklung dieser im Zeitverlauf interessieren, ist das itsmydata Bonitätszertifikat genau richtig für dich. Dank des Zertifikats und dem dazu enthaltenen Bonitätsmanager kannst du in deinem itsmydata Portal die einzelnen Scores mit anderen vergleichen sowie verstehen, was dein Score über deine Kreditwürdigkeit aussagt. Anders als der BonitätsPass, der insbesondere auf den Wohnungsmarkt zugeschnitten ist, eignet sich das Bonitätszertifikat ideal zur Vorlage bei Kreditgebern.

Deine Vorteile im Überblick:

  • Erfahre, was Schufa, Boniversum, CrifBürgel und Infoscore über dich wissen und ob Negativmerkmale über dich vorliegen

  • Du kannst dein Bonitätszertifikat mit dem Score von Boniversum sofort herunterladen, per E-Mail weiterleiten oder ausdrucken und direkt vorlegen

  • Maximaler Datenschutz, da lediglich Scores sowie Negativeinträge abgebildet werden - sonstige Daten aus deinen Selbstauskünften bleiben somit vor Dritten geschützt

  • Übersichtliche Visualisierung der jeweiligen Scorewerte sowie etwaiger Negativmerkmale, inklusive Datenvergleich innerhalb von Peergroups

Fazit

Der Bonitätsnachweis ist das Gegenstück zur Selbstauskunft und soll Dritte über deine Bonität informieren. Eine Art des Bonitätsnachweises stellen der itsmydata BonitätsPass sowie das itsmydata Bonitätszertifikat dar. Je nach Verwendungszweck empfiehlt sich eher der Pass oder das Zertifikat. Mit dem BonitätsPass kannst du Dritten, beispielsweise deinem Vermieter, einen schnellen Ersteindruck über deine Zahlungsfähigkeit gewähren. Mit dem Bonitätszertifikat kannst du deine Bonität wiederum gegenüber Dritten wie beispielweise Kreditgebern vorzeigen. Außerdem kostet dich das Zertifikat nur 17,90€ und ist damit um einiges günstiger als vergleichbare Angebote anderer Anbieter. Ebenso ist der BonitätsPass mit nur 17,90€ günstiger als vergleichbare Angebote.

Neueste Artikel

03.01.2023

Auskunftei – was ist das und wozu gibt es sie?

Bestimmt hast du schon einmal von der Bonität oder Kreditwürdigkeit gehört und weißt, dass diese beim Abschluss von Verträgen für beispielsweise Kredite oder Mieten eine große Rolle spielt. Eine Auskunftei ist dabei dafür zuständig, deine Kreditwürdigkeit oder Bonität zu ermitteln und somit Auskunft über deine Zahlungsfähigkeit zu geben.

Symbolbild Auskunftei

In diesem Beitrag erfährst du alles rund um die Auskunfteien und wie sie deine Bonität ermitteln. Am Ende verraten wir dir sogar, wie du ganz einfach dein persönliches Bonitätszertifikat bekommen kannst.

Was ist eine Auskunftei und was macht sie?

Eine Auskunftei (auch Wirtschaftsauskunftei) ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen, welches die Bonität und Kreditwürdigkeit von Privatpersonen und Unternehmen ermittelt. Dazu werden wirtschaftsrelevante bzw. bonitätsrelevante Daten erhoben und verarbeitet, mit denen dann beispielsweise der Bonitätsscore errechnet werden kann. In Deutschland gibt es insgesamt fünf relevante Auskunfteien. Die bekannteste Auskunftei ist wohl die SCHUFA, daneben gibt es noch Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data), Regis24 und Crif. 

Alle fünf Unternehmen verfolgen dabei das Ziel, Auskunft über die wirtschaftliche Lage und Betätigung, die Kreditwürdigkeit und die Zahlungsfähigkeit von Verbrauchern sowie Unternehmen geben zu können. Die Auskunfteien berechnen dazu aus deinen Daten den Bonitätsscore, mit welchem vorausgesagt werden kann, ob und wie pünktlich ein Kunde seine Rechnung bezahlen kann, also wie hoch die Wahrscheinlichkeit dafür ist, dass es zu einem Zahlungsausfall kommt. 

Dies ist wichtig für Unternehmen, da sie damit das Kreditrisiko ihrer Kunden einschätzen können und somit gegebenenfalls die Konditionen anpassen können. Hast du eine gute Bonität gibt es in der Regel keine Probleme bei der Kreditvergabe, ist deine Bonität jedoch schlecht so kann es sein, dass das Unternehmen höhere Zahlungskonditionen verlangt oder dir den Kredit sogar verweigert. 

Auch für den Verbraucher ist diese Einstufung von Vorteil, bei guter Bonität kann es zum Beispiel auch zu niedrigeren Zinsen kommen. Eine Verweigerung des Kredits aufgrund einer schlechten Bonität mindert dafür das Verschuldungsrisiko des Kunden.

Woher bekommt eine Auskunftei meine Daten?

Auskunfteien bedienen sich verschiedener Quellen um die für die Berechnung des Bonitätscores benötigten Daten zu sammeln. Die SCHUFA beispielsweise erhält viele Daten von ihren unzähligen Vertragspartnern aus dem Handel sowie Banken- und Telekommunikationswesen. Häufig akzeptierst Du die Weitergabe Deiner Daten von Unternehmen an die Auskunfteien durch die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dies ist beispielsweise beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags, beim Eröffnen eines Girokontos oder auch beim Online-Shopping der Fall. Neben den Vertragspartnern gibt es jedoch auch öffentliche und amtliche Quellen, in denen man offene Daten finden kann. Dazu zählen beispielsweise Telefon- und Adressbücher, Handelsregister, Insolvenzverzeichnisse, Veröffentlichungen im Bundesanzeiger, Gerichtsdaten sowie andere Publikationen über Unternehmensgründungen und Insolvenzen. 

Welche Daten werden gesammelt?

Nun wissen wir woher die Daten kommen, welche Daten werden jedoch erhoben und verarbeitet, um den Bonitätsscore zu berechnen? Alle Auskunfteien sammeln zunächst einmal persönliche Daten wie Name, Alter, Geschlecht sowie die aktuelle und frühere Adresse. So kann der Verbraucher identifiziert werden und es können beispielsweise Rückschlüsse über das Wohnumfeld gezogen werden. Jedoch dürfen nicht alle personenbezogenen Daten erhoben und verwertet werden: Informationen über Familienstand, Arbeitgeber, Einkommen, Sparguthaben und Wertpapierdepots dürfen zum Beispiel nicht gespeichert werden. 

Die wichtigsten Daten zur Berechnung des Bonitätscores sind jedoch die Angaben zum Zahlungsverhalten des Verbrauchers oder Unternehmens. Diese Daten können aus Mahn- und Inkassoverfahren oder Verträgen stammen oder es werden öffentliche Informationen über Insolvenzen, eidesstattliche Versicherungen und Haftanordnungen herangezogen. 

Wann darf die Bonität von einer Auskunftei abgefragt werden?

Damit die Abfrage der Bonität rechtmäßig ist muss entweder ein berechtigtes Interesse von Seiten des Unternehmens an diesen Daten vorliegen oder der Verbraucher muss der Abfrage ausdrücklich eingewilligt haben.

Ein Fall in dem das berechtigte Interesse zur Geltung kommt tritt dann auf, wenn das Unternehmen ein Kreditrisiko eingibt. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Unternehmen einen Ratenkauf anbietet, du ein Auto leasen oder eine neue Wohnung anmieten willst oder dir eine Bank einen Kredit vergibt. Gemäß § 29 Abs. 2 Satz 5 BDSG ist die Auskunftei verpflichtet, stichprobenhafte Überprüfungen des berechtigten Interesses vorzunehmen.

Der zweite Fall, also die Einwilligung des Verbrauchers, kommt beispielsweise bei dem Unterzeichnen eines Vertrages zustande.

Woher weiß ich, welche Daten die Auskunftei über mich hat?

Als Nutzer oder Verbraucher ist es natürlich auch interessant zu wissen, welche Daten eine Auskunftei jetzt eigentlich über einen selbst gespeichert hat und vor allem ob diese Daten richtig sind. Um dies zu erfahren und deine Daten zu überprüfen kannst du ganz einfach bei jeder Auskunftei eine Selbstauskunft anfordern. In dieser Selbstauskunft muss dir die Auskunftei darlegen, welche Daten genau von dir ermittelt und verarbeitet werden. Du hast mehrmals im Jahr die Möglichkeit, deine Daten anzufordern und die Auskunftei ist nach Art. 15 der DSGVO dazu verpflichtet, dir deine Selbstauskunft zu übermitteln. 

Wenn du deine Informationen hast, solltest du sie auf Vollständigkeit und Richtigkeit überprüfen. Sollte dir ein Fehler auffallen so hast du nämlich die Möglichkeit mit Hilfe von Art. 16 der DSGVO deine Daten zu berichtigen oder mit Hilfe von Art. 17 der DSGVO Daten zu löschen. 

Wenn du nicht weißt, wie du deine Selbstauskunft anfordern sollst, kannst du ganz einfach den Service von itsmydata nutzen. Registriere dich kostenlos auf unserem Portal und frage mit wenigen Klicks deine Selbstauskunft bei den Auskunfteien Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data), Regis24, SCHUFA und Crif ab. 

itsmydata und das Bonitätszertifikat

Möchtest du nun nicht nur deine Daten abfragen und überprüfen, sondern brauchst ein Bonitätszertifikat, um deine Kreditwürdigkeit nachzuweisen, bist du bei itsmydata vollkommen richtig. Neben dem Service, dass du deine Selbstauskunft mit wenigen Klicks abrufen kannst, hast du auch die Möglichkeit, dein persönliches Bonitätszertifikat bei itsmydata zu erwerben. Dieses kostet nur 17,90€ und steht in 2 min zum Download bereit. Mit dem itsmydata Zertifikat hast du einen anerkannten Bonitätsnachweis zur Vorlage bei Vermietern, Banken oder Arbeitgebern! Das Bonitätszertifikat beinhaltet:

  • Informationen, ob Du negative Einträge hast
  • einen Sicherheits-QR-Code
  • eine direkte Gegenüberstellung der einzelnen Scores der fünf genannten Auskunfteien

Damit bekommen Dritte einen schnellen und verlässlichen Überblick über Deine Kreditwürdigkeit.

Neueste Artikel

06.10.2022

Kreditwürdigkeit und Bonität

Wenn Du bei einer Bank einen Kredit aufnehmen willst, musst Du zum einen kreditfähig und zum anderen auch kreditwürdig sein. Doch auch außerhalb von Krediten bei einer Bank ist eine gute Kreditwürdigkeit im Alltag sehr wichtig. Im folgenden Ratgeber erfährst Du, was das überhaupt bedeutet und wie Du selbst in Erfahrung bringen kannst, wie Du von den zuständigen Stellen eingestuft bist. Von den Banken wird für die Kreditwürdigkeit häufig auch das Wort Bonität verwendet.

bonität
kreditwürdigkeit

Was bedeuten Kreditwürdigkeit und Bonität?

Einfach gesagt bedeutet eine positive Kreditwürdigkeit beziehungsweise Bonität, dass ein Geldinstitut bereit ist, Dir einen Kredit zu gewähren. Dir wird also zugetraut einen Kredit tragen zu können und deine Schulden wie vereinbart zurückzuzahlen. Dafür wird deine Kreditwürdigkeit in einer Prüfung ermittelt, um sich ein Bild von Dir und Deiner finanziellen Lage zu verschaffen. Doch eine Bewertung deiner Bonität findet nicht nur bei der Vergabe von Krediten statt. Sie wird sowohl bei Privatpersonen wie auch bei Unternehmen beispielsweise in folgenden Situationen durchgeführt:

  • Du willst einen Kredit aufnahmen
  • Du beantragst eine neue Kreditkarte
  • Du bewirbst Dich für eine neue Wohnung und
  • Du willst einen Handyvertrag abschließen

Wozu benötige ich eine gute Kreditwürdigkeit und Bonität?

Oben wurden bereits einige Situationen genannt, in denen Du eine gute Bonität brauchst. Bereits im 15. Jahrhundert fertigten die Kaufleute eine Liste an, um die Zuverlässigkeit Ihrer Handelspartner zu vermerken. Denn so konnten Sie ihr Verlustrisiko besser einschätzen. Das gleiche Prinzip findet auch heute noch Anwendung, wie zum Beispiel bei Banken, Versicherungen, Onlineshops oder Handyanbietern. Denn auch diese wollen sich bereits vor Vertragsabschluss bestens vor Zahlungsausfällen schützen.

Sie alle fragen vor einem möglichen Geschäftsabschluss Deine Kreditwürdigkeit ab und können anhand der Daten abschätzen, wie zahlungsfähig Du bist. Somit schützt die Bonitätsauskunft einerseits die Unternehmen und Banken und andererseits auch die Verbraucher vor einer möglichen Verschuldung.

Wer prüft meine Kreditwürdigkeit und Bonität?

Die Kreditwürdigkeit wird von Unternehmen und Personen geprüft, mit denen Du ein geschäftliches Verhältnis eingehst und damit theoretisch ein andauerndes wirtschaftliches Risiko besteht. Das ist im §29 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) geregelt. Eine Bonitätsprüfung kann zudem auch dann stattfinden, wenn eine Bank oder ein Vermieter prüfen will, ob es zu Dir bereits einen negativen Eintrag bei einer Wirtschaftsauskunftei gibt.

Allerdings ist es egal, wer diese Informationen über Dich einholen will. Das ist erst legal, wenn Du Dein Einverständnis zu der Bonitätsprüfung gibst. Hierbei kannst Du ein Schreiben aufsetzen oder einfach einen Haken im Bestellprozess eines Online-Shops setzen.

Was sind Auskunfteien?

Die sogenannten Auskunfteien sind sehr wichtig, wenn die Bonität einer Person beurteilt werden soll. Denn sie speichern und sammeln diverse Daten über alle Verträge, Finanzierungen und auch über eventuelle Mahnverfahren. Somit können die Banken und Unternehmen dort sehr viel über Dich und Deine Kreditwürdigkeit erfahren.

Welche Auskunfteien gibt es?

In Deutschland gibt es folgende Auskunftteien:

Wie ein Score einer Wirtschafsauskunftei errechnet wird, ist ein Geheimnis des Unternehmens, was unter anderem auch durch ein Urteil des Bundesgerichtshofes bestätigt wurde. Was viele Menschen nicht wissen, ist, dass sogar ganze Länder eine eigene Kreditwürdigkeit oder Bonität besitzen. Denn wenn diese einen Kredit aufnehmen wollen, wird genauso wie bei einer Privatperson oder einem Unternehmen geprüft, ob sie zahlungsfähig sind. Anhand dieser Informationen werden dann die Konditionen festgelegt.

Wie kann ich erfahren wie gut meine Bonität ist?

In der heutigen Zeit kaufen immer mehr Menschen Gegenstände über das Internet. Teilweise werden dabei auch Ratenzahlungen oder andere Bedingungen vereinbart. Bei jeder Transaktion speichert die eine Auskunftei Daten von Dir. Daher macht es durchaus Sinn, diese regelmäßig abzufragen und sie durchzulesen. Denn je nach Ergebnis entscheiden sich Unternehmen oder Kreditgeber dafür oder dagegen, einen Vertrag mit Dir zu schließen.

Wenn Du also zum Beispiel einen neuen Handyvertrag abschließen willst und das jeweilige Unternehmen diesen nicht genehmigt, kann dies unter anderem an einem negativen Eintrag bei einer der genannten Auskunfteien in Deutschland liegen. Um diesen zu erkennen, kannst Du die Seite itsmydata.de aufsuchen und dort ein kostenloses Datenkonto anlegen. Denn leider kommt es immer wieder vor, dass Du gar nicht über einen solchen negativen Eintrag benachrichtigt wirst.

Um ungewollte Überraschungen zu verhindern, macht es daher Sinn, Deine Bonität regelmäßig bei allen oben genannten großen, deutschen Auskunfteien abzufragen. Dabei kannst Du die Seite itsmydata aufsuchen und dort kostenlos und komplett unverbindlich Deine Kreditwürdigkeit einsehen. Unter anderem bekommst Du dort auch das Bonitätszertifikat, das in vielen Situationen des Alltags gebraucht wird, wie zum Beispiel beim Anmieten einer Wohnung.

Die Seite ist sehr übersichtlich gestaltet, sodass sich auch Neulinge schnell zurechtfinden.

Kann ich mir auch ein Bonitätszertifikat erstellen lassen?

Ja, bei itsmydata kannst Du Dir auch ein Bonitätszertifikat erstellen lassen. Dieses steht Dir unmittelbar nach Deiner Bestellung zur Verfügung und kann ganz einfach heruntergeladen werden. In der Regel steht es in zwei Minuten bereit. Das Zertifikat enthält alle wichtigen Daten von ein bis vier Auskunfteien.

Die Seite itsmydata stellt Dir Deine ganz persönlichen Daten sofort elektronisch und sehr schnell zur Verfügung. Daher kannst Du diese direkt für Dein Zertifikat nutzen. In der Regel bekommst Du Deine Daten entweder per Post oder in dem Portal zur Verfügung gestellt.

Das Bonitätszertifikat beinhaltet:

  • Informationen, ob Du negative Einträge hast
  • einen Sicherheits-QR-Code
  • eine direkte Gegenüberstellung der einzelnen Scores der vier genannten Auskunfteien

Das Bonitätszertifikat von itsmydata kannst Du bei Banken, Arbeitgebern oder auch Vermietern vorlegen und kostet lediglich 17,90 €. Du kannst Dich darauf verlassen, dass Deine Daten stets sicher und diskret behandelt werden. Der Download ist geschützt , 90 Tage verfügbar und bestens vor Dritten geschützt. Darüber hinaus kannst Du ihn auch von unterwegs aus durchführen.

Welche Daten enthält das Bonitätszertifikat?

Wenn Du wissen willst, wie es um Deine Bonität bestellt ist, solltest Du Dir über das Portal itsmydata.de ein Bonitätszertifikat besorgen. Dieses enthält alle relevanten Daten der oben genannten vier Auskunfteien. Es fasst daher also sozusagen die personenbezogenen Daten von den fünf großen Auskunfteien zusammen und liefert daher ein aussagekräftiges Gesamtbild.

Wie schnell steht mir das Bonitätszertifikat zur Verfügung?

Die Daten zu deiner Kreditwürdigkeit von der Auskunftei Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data) und Regis24 stehen Dir in der Regel direkt nach der Bonitätsprüfung elektronisch zur Verfügung. Dadurch kannst Du sie direkt für Dein Zertifikat verwenden und es bereits nach 2 Minuten downloaden.

Es kann unter Umständen passieren, dass eine Identitätsprüfung fehlschlägt. Doch das ist kein Problem. Kontaktiere in diesem Fall die Betreiber der Seite und schildere Dein Problem. Der Grund kann zum Beispiel sein, dass das gewählte Zahlungsmittel mit einem anderen Namen verknüpft ist als mit Deinem. Kontrolliere dies, falls Du bei der Identitätsprüfung eine Fehlermeldung erhältst.

Die Seite ist sehr gut strukturiert, sodass Du Dich schnell zurechtfindest. Wenn Du eine neue Wohnung anmieten willst, wird Dein potenzieller Vermieter in der Regel einen Nachweis deiner Kreditwürdigkeit beziehungsweise Bonität erfragen. Durch den Verifizierungscode, der auf dem Bonitätszertifikat abgedruckt ist, kann dein Vermieter die Echtheit des Zertifikats hier überprüfen. Durch Eingabe deines Namens und des Verfizierungscodes kann direkt überprüft werden, ob das jeweilige Ergebnisdokument zu einem gültigen Bonitätszertifikat gehört.

Diese beiden Optionen stehen Dir bei itsmydata zur Verfügung, um deine Bonität zu überprüfen:

1. Du kannst Dir über das Portal kostenlose Selbstauskünfte bei den vier genannten Auskunfteien einholen. So bringst Du in Erfahrung, wie Deine Bonität eingeschätzt wird. Dafür musst du dich ganz einfach kostenlos registrieren und kannst direkt loslegen!

2. Besorge Dir das itsmydata Bonitätszertifikat für lediglich 17,90 Euro mit den Bonitätsscores der fünf größten Auskunfteien Deutschlands. Dieses enthält nur Informationen, die für Dritte geeignet sind - somit schützt du deine Daten und zu sensible Informationen über dich werden verborgen.

Außerdem kannst du dir dank der kostenlosen PDF-Vorlage von itsmydata eine Mieterselbstauskunft herunterladen. Diese benötigst du in den meisten Fällen, wenn du eine Wohnung anmieten möchtest.

Neueste Artikel

12.08.2022

Schufa-Selbstauskunft – kostenlos online anfordern

Mit unserem Service kannst Du unkompliziert und kostenlos Deine Selbstauskunft bei über 100 Unternehmen abfragen - völlig digital und in nur einem Prozess. Registriere Dich jetzt und erfahre was z.B. die Schufa, Boniversum, Payback, IKEA oder das KBA über Dich gespeichert haben!

Was ist eine Selbstauskunft?

Eine Selbstauskunft ist ein Dokument, das deine persönlichen Daten listet. Wir erklären dir alles, was du dazu wissen musst. Es gibt verschiedene Arten von Selbstauskünften bzw. wird der Begriff im Alltag für verschiedene Dinge verwendet.

Einerseits spricht man von einer Selbstauskunft, wenn jemand zum Abschluss eines Vertrags bestimmte Informationen über dich erhalten möchte. Je nachdem wer dich nach einer Selbstauskunft fragt, muss sie unterschiedliche Daten enthalten. Häufig musst du eine solche Selbstauskunft selber in Form eines Formulars ausfüllen. Beispiele hierfür wären eine Mieterselbstauskunft oder eine Selbstauskunft, die du bei einem Kreditantrag bei einer Bank ausfüllen musst. Bei solchen Selbstauskünften solltest du immer prüfen, ob die geforderten Angaben auch wirklich zulässig sind - denn sonst gibt man schnell sehr sensible Informationen preis.

Bei der zweiten - aus unserer Sicht wichtigeren - Verwendung des Begriffs Selbstauskunft handelt es sich um eine Auflistung deiner persönlichen Daten, die nur für dich persönlich gedacht ist. Diese Auflistung erhältst du von einem Unternehmen oder einer Behörde, wenn du von deinem Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO Gebrauch machst. Dabei fragst du bei dem Unternehmen eine Auskunft darüber ab, welche Daten das Unternehmen über dich gespeichert hat. Binnen vier Wochen musst du eine entsprechende Auflistung erhalten.

Warum man sich regelmäßig eine Selbstauskunft nach Art. 15 DSGVO einholen sollte

Es kann vorkommen, dass einige Daten, die Unternehmen über dich speichern, entweder unvollständig, falsch oder veraltet sind. Das kann dazu führen, dass Unternehmen diese falschen oder veralteten Informationen über dich für ihre Services verwenden. Im ungünstigsten Fall kann das dazu führen, dass ein Unternehmen, auf Grund dieser fehlerhaften Informationen einen Kreditantrag nicht genehmigt, dir unpassende Angebote macht oder dich sogar von gewissen Services ausschließt. Es lohnt sich somit einen Überblick darüber zu erhalten, welche Daten bei welchem Unternehmen über dich gespeichert sind. Durch komplizierte Datenschutzerklärungen ist es zudem manchmal sehr schwer nachzuvollziehen, welche Daten ein Unternehmen speichert. Eine Selbstauskunft nach Art. 15 DSGVO kann daher einen sehr interessanten Einblick liefern!

Wie komme ich an eine Selbstauskunft nach Art. 15 DSGVO?

Um dein Auskunftsrecht nach Art. 15 DSGVO zu nutzen, musst du eine entsprechende Anfrage an das Unternehmen schicken, von dem du gerne eine Auflistung deiner Daten erhalten möchtest. Dies kann schnell unübersichtlich werden. Mit dem kostenlosen Datenportal von itsmydata kannst du ganz einfach mit ein paar Klicks Anfragen nach Selbstauskunft an über 100 Unternehmen schicken - völlig kostenlos. Dafür musst du dich nur über den nachfolgenden Button registrieren. Im FAQ unten auf dieser Seite beantworten wir zudem häufige Fragen zu unserem Service.

Warum wollen Dritte eine Selbstauskunft von mir?

Im Wirtschaftsleben wirst du häufig aufgefordert eine Selbstauskunft abzugeben. Häufig geschieht dies, wenn sich ein Vertragsverhältnis anbahnt. Im Normalfall geht es dabei um deine Finanzen und deine Bonität. Dein potenzieller Vertragspartner möchte sichergehen, dass du zahlungsfähig bist und voraussichtlich deine Rechnungen im Vertragsverhältnis bezahlen wirst. Je nach Grund der Selbstauskunft werden unterschiedliche Angaben von dir gefordert. Im Falle einer Wohnungsbesichtigung benötigst du beispielsweise eine Mieterselbstauskunft. Diese enthält Informationen über deinen Beruf und dein Einkommen, damit der Vermieter sich ein gutes Bild machen kann. Doch Vorsicht: Du musst in einem solchen Fall nicht alle Angaben machen. Es gibt Informationen, die niemanden etwas angehen. In unserem Ratgeber haben wir für dich zusammengefasst, welche Fragen der Vermieter stellen darf, und welche nicht.

Übrigens: Mit der kostenlosen PDF-Vorlage der Mieterselbstauskunft von itsmydata gehst du sicher, dass du nur wirklich zulässige Angaben machst und somit deine Daten schützt.

Was tun, wenn dein Vermieter dich nach einer Bonitätsauskunft fragt?

Wenn dein (zukünftiger) Vermieter dich nach einer Bonitätsauskunft fragt, dann kannst du ihm einen Bonitätsnachweis für Dritte vorlegen. Dieser ist zwar kostenpflichtig, aber enthält kaum sensible Daten über dich und ist somit bestens zur Weitergabe an Dritte geeignet. Alternativ kannst du deinem Vermieter auch das Bonitätszertifikat von itsmydata mit dem Bonitätsscores von bis zu 4 Auskunfteien vorlegen. Das Zertifikat von itsmydata gibt’s hier. Du solltest auf keinen Fall eine der kostenlosen Selbstauskünfte vorlegen, da diese sehr sensible Informationen über dich beinhalten.

FAQ

Sind eine kostenlose Selbstauskunft und itsmydata legal?

Ja, klar. Wir holen deine Daten bei den derzeit mehr als 100 auf der itsmydata Plattform gelisteten Unternehmen für dich unter strikter Beachtung der neuen Datenschutzgrundverordnung ein.

Woher bekommt ihr meine Daten und was ist die kostenlose Selbstauskunft?

Wir fragen deine Daten direkt bei den Unternehmen für dich an. Die Basis hierfür ist die neue Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist und alle Unternehmen dazu verpflichtet, dir auf Anfrage mitzuteilen, welche Daten sie von dir gespeichert haben. Du könntest deine Daten auch selbst bei den Unternehmen abfragen. Allerdings ist das eine sehr anstrengende und zeitaufwendige Angelegenheit. Viele Unternehmen versuchen nämlich den Prozess deine Daten abzufragen so kompliziert und schwierig wie möglich zu gestalten. Deswegen haben wir die itsmydata Plattform ins Leben gerufen. So dass du ganz einfach und unkompliziert deine Daten bei so vielen Unternehmen wie möglich abfragen, löschen und auch ändern lassen kannst.

Wie kommt ihr an die Daten, die die Unternehmen über mich gespeichert haben?

Wir fragen deine Daten direkt bei den Unternehmen für dich ab. Grundlage hierfür ist der Artikel 15 der Datenschutz Grundverordnung (DS-GVO). Die kostenlose Selbstauskunft, die dir die Unternehmen zur Verfügung stellen, ist nichts anderes als eine so genannte “Datenkopie” aller Daten, die die Unternehmen über dich gespeichert haben. Alle Unternehmen in Deutschland sind auf Grund der neuen Datenschutzgrundverodnung verpflichtet, dir auf Anfrage eine solche Datenkopie zuzuschicken. Und statt die Datenkopie mühsam auf der Webseite von Unternehmen wie Facebook, dem ADAC oder der Allianz herauszusuchen, kannst du sie über die itsmydata Plattform ganz einfach und unkompliziert beantragen. Genauso, wie du deine Datenkopie bei den über 100 weiteren Unternehmen auf der itsmydata Plattform beantragen kannst.

Sind meine Daten aus der kostenlosen Selbstauskunft bei Euch sicher?

Deine Daten sind bei uns absolut sicher, komplett verschlüsselt, anonymisiert und für Niemanden außer für dich selbst einsehbar.

Sind eure Plattform und die kostenlose Selbstauskunft DSGVO-konform?

Wir haben die itsmydata Plattform auf Basis der seit Mai 2018 geltenden Datenschutzgrundverordnung zusammen mit Datenschutzexperten, Rechtsanwälten und Cyber Security Experten entwickelt. Diese hat das nationale Datenschutzrecht - das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) - erweitert und revolutioniert. Wenn es eine Plattform gibt, die DSGVO-konform ist, dann ist es wahrscheinlich die itsmydata Plattform. Das hängt ganz stark mit unserer Grundidee zusammen: Wir wollten eine Plattform schaffen, die es jedem Bürger in Deutschland und später auch mal in Europa ermöglicht, Daten auf Basis der neuen Datenschutzgrundverordnung bei jedem Unternehmen im Europäischen Rechtsraum anzufragen, löschen und ändern zu lassen. Wir waren von Anfang an große Unterstützer der Datenschutzgrundverordnung. Allerdings hat sich dann doch recht schnell herausgestellt, dass sich die Umsetzung schwieriger gestalten wird als ursprünglich von der Politik angenommen. Das Regelwerk war teilweise zu komplex, zu schwer verständlich und nur schwer umzusetzen. Uns wurde allerdings auch schnell klar, dass man mit Hilfe von Technologie einiges erreichen kann und die Umsetzung und vor allem auch die Durchsetzung der Datenschutzgrundverordnung verbessern und beschleunigen kann. Und das Ergebnis kannst du nach nunmehr 2 Jahren harter Entwicklungsarbeit sehen: Die itsmydata Plattform, die erste und einzige Plattform, die dir dabei hilft die Kontrolle über deine Daten zurückzugewinnen. 

itsmydata: Der einfache und schnelle Weg zur Datensouveränität.

Was macht ihr mit meinen Daten?

Bei der Nutzung von itsmydata werden deine personenbezogenen Daten stets unter Beachtung der Datenschutz Grundverordnung, kurz DSGVO, verarbeitet. Für die Anfragen bei den Unternehmen und Behörden nutzen wir - bzw. nutzt du - den Artikel 15 der DSGVO: dein Auskunftsrecht. Die Datenverarbeitung erfolgt durch die itsmydata GmbH mit Sitz in München. Die genauen Details, wie wir deine Daten verarbeiten kannst du unserer Datenschutzerklärung entnehmen.

Wo werden meine Daten gespeichert und sind sie sicher?

Unsere Server stehen alle in Deutschland und bieten eine 100% end-to-end Verschlüsselung. Alle Anwendungen, die wir für die itsmydata Plattform nutzen, werden ebenfalls in Deutschland gehostet und betrieben. 

Verkauft ihr meine Daten?

Nein. Das würde gegen den Grundgedanken der Plattform verstoßen. Wir haben die itsmydata Plattform entwickelt, um dir die Kontrolle über deine Daten zurückzugeben und nicht, um sie dir dann wieder wegzunehmen. Das Thema Datensouveränität hat für uns höchstes Gebot, genauso sieht das auch unsere derzeitige Kanzlerin, Angela Merkel . Das heißt im Klartext: du kannst mit deinen Daten machen was du willst. Du kannst deine Daten bei derzeit über 100 Unternehmen anfragen, löschen und sogar bearbeiten lassen. Wenn du also nicht willst, dass ein Unternehmen Daten von dir hat, dann kannst du ganz einfach und unkompliziert über die itsmydata Platform eine Anfrage zur Löschung deiner Daten stellen. Du hast also die volle Kontrolle über deine Daten und wer Zugriff auf deine Daten hat. Wir werden deine Daten niemals an Dritte weiterverkaufen.

Euer Service ist kostenlos. Wie macht ihr Geld, wenn ihr meine Daten nicht verkauft?

Das ist eine ausgezeichnete Frage. Und die Antwort ist eigentlich auch ganz einfach: Wenn du die itsmydata Plattform nutzt, dann kannst du nicht nur deine Daten bei Unternehmen anfragen, löschen und bearbeiten lassen, sondern du kannst auch kontrollieren wer Zugang zu deinen Daten bekommt. Wenn du das möchtest, kannst du allen Unternehmen den Zugang zu deinen Daten verwehren indem du einfach eine Löschanfrage bei den jeweiligen Unternehmen stellst. Oder du kannst einigen Unternehmen gezielt Zugang zu deinen komplett anonymisierten und verschlüsselten Daten ermöglichen. Das musst du allerdings nicht. Solltest du dich allerdings dazu entscheiden deine Daten einem Unternehmen zugänglich zu machen, dann kannst du auch einen Preis dafür festlegen. Sollte ein Unternehmen sich dann entscheiden deine komplett anonymisierten und verschlüsselten Daten zu kaufen, dann schlagen wir eine kleine Transaktionsgebühr auf den Verkaufspreis. Ganz ähnlich wie bei einer Transaktion mit deiner Kreditkarte. Aber statt dir einen Teil deines Erlöses einfach so wegzunehmen, stellen wir dem Unternehmen die Transaktionsgebühr zusätzlich in Rechnung. Schauen wir uns doch einfach mal ein kurzes Beispiel an: Nehmen wir einfach mal an, dass du deine komplett verschlüsselten und anonymisierten Daten an ein Unternehmen für €100 verkauft hast. Du bekommst dann den vollen Verkaufspreis von €100 auf deinem Konto gutgeschrieben. Du bekommst also 100% des Erlöses. Wir stellen dem Unternehmen dann lediglich €2,50 zusätzlich als Transaktionsgebühr in Rechnung. Du bekommst also €100 von dem Unternehmen gutgeschrieben und wir berechnen dem Unternehmen dann eine zusätzliche Transaktionsgebühr von €2,50.*

* Der Service, deine Daten an Unternehmen direkt über die itsmydata Platform zu verkaufen, wird dir voraussichtlich ab Mitte 2021 zur Verfügung stehen.

Bei welchen Unternehmen kann ich meine kostenlose Selbstauskunft beantragen?

Du kannst deine Daten derzeit bei über 100 Unternehmen abfragen, löschen oder bearbeiten lassen. Die Unternehmen sind aufgeteilt in folgende Kategorien:

  • Social Media (Facebook, LinkedIn, Twitter, etc.)
  • Auskunfteien (SCHUFA, Boniversum, Infoscore, etc.)
  • Adresshändler (acxiom, adpublisher, AZ Direct, etc.)
  • Telekommunikationsanbieter (Deutsche Telekom, O2, Vodafone, etc.)
  • Versorger (E.ON, RWE, EnBW, etc.)
  • Kundenbindungsprogramme (Deutschland Card, Miles & More, Payback, etc.)
  • Handel (dm, IKEA, REWE, ROSSMANN, etc.)
  • Vergleichsportale (CHECK24, smava, verivox, etc.)
  • Banken (COMMERZBANK, Deutsche Bank, DKB, etc.)
  • Versicherungen (Allianz, AXA, ERGO, etc.)
  • Finanzdienstleister (Deka, DWS, JDC GROUP, etc)
  • Reisen & Verkehr (DB, Lufthansa, SIXT, TUI, etc.)
  • Auto (ADAC, BMW, Mercedes, etc.)
  • Media (axel springer, DER SPIEGEL, Bild)
  • Behörden (der Rundfunkbeitrag, Kraftfahrt Bundesamt)

Einen Überblick über alle Unternehmen, bei denen du über die itsmydata Plattform deine Daten abfragen, löschen und bearbeiten kannst, findest du nach erfolgreicher Registrierung in deinem itsmydata Kundenbereich. Dich registrieren und alle Unternehmen einsehen kannst du unter folgendem Link: https://portal.itsmydata.de/signup

Kann ich auch Unternehmen für itsmydata vorschlagen?

Klar! Liebend gern. Sollte ein Unternehmen noch nicht in der Liste stehen, dann schick und doch bitte eine E-Mail an info@itsmydata.de. Wir arbeiten unter Hochdruck daran, neue Unternehmen mit in die Liste aufzunehmen, sind aber auch auf Leute wie dich angewiesen, um zu wissen welche Unternehmen ihr gerne auf der itsmydata Plattform sehen würdet. 

Wie kann ich euch kontaktieren?

Ganz einfach: Schick uns eine E-Mail an info@itsmydata.de. Wir werden dir so schnell wie möglich antworten und dir weiterhelfen. Zudem sind wir natürlich für jegliches Feedback sehr dankbar, um itsmydata und dein Erlebnis stetig zu verbessern.

In der Zwischenzeit kannst du dich ja schonmal bei itsmydata registrieren, ein bisschen auf der Plattform stöbern und dich mit den Funktionen vertraut machen. Wir stehen dir gerne und jederzeit zur Verfügung. 

Neueste Artikel

23.06.2022

Bonität und das itsmydata Bonitätszertifikat

Du hast Dich gefragt, was es mit Bonität, Selbstauskunft, Bonitätszertifikat und Co. auf sich hat und was itsmydata damit zu tun hat? All das erfährst Du hier.

Was ist Bonität?

Deine Bonität hat im Alltag eine sehr wichtige Bedeutung, denn sie ist entscheidend für das Zustandekommen und die Konditionen von zahlreichen Verträgen – beispielsweise beim Online-Shopping oder wenn Du dich für eine Mietwohnung bewirbst. Doch was versteht man überhaupt unter Bonität?

Der Begriff Bonität ist bedeutungsgleich mit der Kreditwürdigkeit und findet seinen Ursprung im Lateinischen. Das lateinische Wort bonitas kann mit „Güte“ übersetzt werden. Daraus lässt sich die eigentliche Bedeutung im Geschäftsverkehr, nämlich Deine Vertrauenswürdigkeit, ableiten. Vertrauenswürdigkeit bezieht sich dabei auf die Wahrscheinlichkeit einer zuverlässigen Erfüllung eines Vertragsverhältnisses. Eine gute Bonität wird also dafür sorgen, dass Vertragspartner Dich als vertrauenswürdig einstufen und daher eher einen Vertrag mit Dir abschließen.

Deine Bonität wird im alltäglichen Leben häufiger geprüft, als Du vermutest. Meistens bekommst Du davon nichts mit. Immer, wenn für ein Unternehmen ein gewisses Risiko darin besteht, ein Geschäft mit Dir abzuschließen, hat es ein berechtigtes Interesse Deine Bonität zu überprüfen.  Beispiele für solche Situationen wären:

  • Der Abschluss eines Mobilfunk- oder Internetvertrages;
  • Die Vereinbarung einer Ratenzahlung;
  • Die Registrierung bei einem Car-Sharing-Anbieter bei einem Car-Sharing-Anbieter;
  • Die Aufnahme eines Kredits bei einer Bank.

Auch bei der Wohnungssuche ist eine gute Bonität sehr wichtig. Nahezu jeder Vermieter möchte einen Einblick in Deine Bonität haben, um sicher zu gehen, dass Du die Miete regelmäßig bezahlst. Kannst Du keine gute Bonität nachweisen, stehen Deine Chancen auf die Mietwohnung heutzutage äußerst schlecht. Die genannten Beispiele zeigen, wie groß der Einfluss Deiner Bonität auf Dein Leben sein kann.

Wer prüft meine Bonität und wie wird sie berechnet?

Deine Bonität wird von sogenannten Auskunfteien, auch Wirtschaftsauskunfteien genannt, ermittelt. In Deutschland gibt es insbesondere vier große und bekannte Auskunfteien. Die Auskunfteien sammeln aus verschiedenen Quellen personenbezogene Daten über Dich, die eine Aussage über Deine Vertrauenswürdigkeit ermöglichen und berechnen auf Basis dessen Deine Bonität.

Deine Bonität wird in Form eines sogenannten Bonitätsscores errechnet. Der Score drückt die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls aus. In den Score fließen verschiedene positive und negative Merkmale aus den gesammelten Daten ein, die in einem komplexen statistisch-mathematischen Verfahren verrechnet werden. Zu diesen Berechnungsfaktoren gehören:

  • Allgemeine Daten zu Deiner Person
  • Zahlungserfahrungen
  • Inkassodaten
  • Gerichtsdaten (über offene und abgeschlossene Gerichtsverfahren)
  • Insolvenzverfahren
  • bereits existierende Kreditverpflichtungen (laufende Verträge)

Andere sensible Daten, wie Dein Einkommen, Dein Beruf und Arbeitgeber, Dein Familienstand oder Deine Konfession, werden nicht für die Berechnung Deines Bonitätsscores durch eine Auskunftei herangezogen. Gegebenenfalls zieht jedoch eine Bank diese Faktoren heran, um Deine Eignung für einen Kredit zu bewerten. Es ist übrigens nicht möglich, einen perfekten Bonitätsscore zu erreichen. Es wird immer ein statistisches Restrisiko für einen Zahlungsausfall durch beispielsweise Arbeitslosigkeit oder einen Todesfall geben.

Wie kommen Auskunfteien an meine Daten?

Es stellt sich offensichtlich die Frage, woher die Auskunfteien Deine Daten und Bonitätsinformationen bekommen. Auskunfteien beziehen Bonitätsdaten sowohl von Vertragspartnern, die Informationen aus Geschäften mit ihren Kunden übermitteln, als auch aus offenen Verzeichnissen und amtlichen Bekanntmachungen. Häufig akzeptierst Du die Weitergabe Deiner Daten von Unternehmen an die Auskunfteien durch die Bestätigung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Dies ist beispielsweise beim Abschluss eines Mobilfunkvertrags, beim Eröffnen eines Girokontos oder auch beim Online-Shopping der Fall.

Du musst aber keine Angst haben: Bezahlst du all deine Rechnungen pünktlich und vollständig, wird diese Information an die Auskunfteien weitergeleitet und hat positiven Einfluss auf Deinen Bonitätsscore. Lediglich wenn es zu Zahlungsausfällen kommt entstehen sogenannte „Negativmerkmale“, die von den Auskunfteien vermerkt werden und Deine Bonität senken. Zu mehr als 90 Prozent der gespeicherten Personen liegen Vertragsdaten vor, jedoch keine Informationen zu negativen Zahlungsstörungen. Im Normalfall hast Du also nichts zu befürchten!

Wie kann ich meine Bonität prüfen und Dritten nachweisen?

Der beste und einfachste Weg, wie Du Deine Bonität prüfen kannst, ist die Selbstauskunft. Gemäß Artikel 15 der neuen europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai 2018 EU-weit in Kraft getreten ist, hast Du das Recht mehrmals im Jahr jegliche personenbezogenen Daten, die Unternehmen über Dich speichern, kostenlos abzufragen. Dieses Recht gilt auch bei Auskunfteien. Zuvor war dies im Rahmen des Bundesdatenschutzgesetztes (BDSG) nur einmal jährlich möglich.

Die Anfrage zum Abrufen Deiner Daten kann auf postalischem oder elektronischem Weg erfolgen. Verschiedene Auskunfteien bieten die Möglichkeit online einen Antrag zu stellen. Sobald Du die Anfrage gestellt hast, müssen Dir Deine Daten innerhalb von vier Wochen zugestellt werden. Dank der DSGVO darfst Du mit gewissen Einschränkungen mehrmals pro Jahr kostenlos und “in angemessenen Abständen” Deine Daten bei den Auskunfteien abfragen. Eine solche Selbstauskunft kannst du schnell und einfach über it’s my data stellen!

In dieser Selbstauskunft stehen sehr detaillierte Informationen über Deine Bonität. Sie führt auf, welche Daten genau über Dich gespeichert wurden und wer Informationen über Deine Kreditwürdigkeit angefordert hat. Da sie so sensible Daten enthält, ist diese Form der Bonitätsauskunft jedoch nur für Deine Augen bestimmt. Schließlich willst Du Deinem Vermieter nicht Deine Vermögensverhältnisse in allen Details mitteilen. Sie eignet sich deshalb nicht, um Dritten, wie z.B. Vermietern oder Banken Deine Kreditwürdigkeit unter Beweis zu stellen.

Für den Nachweis der Bonität gegenüber Außenstehenden gibt es eine gesonderte Form: Die Bonitätsauskunft für Dritte. Eine Bonitätsauskunft für Dritte enthält nur allgemeine Informationen über Dich und Deine Zahlungsmoral. Darin wird aus den vorhandenen Daten ein Score erstellt und die zugrundeliegenden sensiblen personenbezogenen Daten wie monatliches Einkommen, dein Kontostand oder sonstige Geldanlagen werden nicht offenbart. Anhand der Bonitätsauskunft macht sich ein Unternehmen oder Vermieter ein Bild von Dir. Zeigt sie, dass du zuverlässig bist, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Vertrag zustande kommt. Hast Du Dir in Deinem Zahlungsverhalten in der Vergangenheit zu viel zu Schulden kommen lassen, kann diese Wahrscheinlichkeit sinken.

Das itsmydata Bonitätszertifikat: jetzt sofort und günstig online erstellen

itsmydata unterstützt dich dabei, Deine Datenrechte im Rahmen der DSGVO durchzusetzen und deine Datensouveränität zurückzugewinnen. Du hast das Recht von allen Auskunfteien deine Bonitätsdaten abzufragen und zu erfahren, wie Deine Bonität eingeschätzt wird. Es sind schließlich Deine Daten!

Und noch besser: Für nur 17,90€ kannst Du dir in nur 2 Minuten online das persönliche itsmydata Bonitätszertifikat erstellen lassen – ein anerkannter Bonitätsnachweis zur Vorlage bei Vermietern, Banken oder Arbeitgebern! Das Zertifikat bietet Dritten einen schnellen und verlässlichen Überblick über Deine Kreditwürdigkeit auf Basis Deiner Scores bei den vier bekannten Auskunfteien. Mehr Details findest Du hier.

Neueste Artikel

©itsmydata 2023. Alle Rechte vorbehalten

©itsmydata 2023. Alle Rechte vorbehalten