03.02.2023

Mietvertrag – Ratgeber & kostenlose PDF- und Word-Vorlage

Ein Mietvertrag wird in vielen Situationen benötigt. Gerade der Mietvertrag für Wohnraum ist eine beliebte Abwandlung dieser Vertragsart. Was es dabei zu beachten gilt und welche Dokumente vor und nach dem Vertragsabschluss noch wichtig sind, erfährst du in diesem Artikel. Außerdem stellen wir dir eine kostenlose PDF- sowie Word-Vorlage eines Mietvertrags zur Verfügung.

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Mietvertrag - keine Vorlage? Kein Problem!

Endlich wurde eine geeignete Person für die Wohnungsübernahme gefunden. Eine Sache gibt es aber vorher noch zu klären: der Mietvertrag muss unterschrieben werden. Was aber, wenn noch gar kein Mietvertrag vorliegt?

Wir stellen dir eine kostenlose Mietvertragsvorlage im PDF-Format zur Verfügung. Diese kann bequem direkt im Browser ausgefüllt und anschließend heruntergeladen und weitergeleitet werden. Zudem stellen wir zusätzlich eine kostenlose Word-Vorlage zur Verfügung, um den Mietvertrag individuell anpassen zu können.

Die Wohnung wird zum ersten Mal vermietet? Worauf es inhaltlich bei einem Mietvertrag ankommt, haben wir dir im Folgenden zusammengefasst.

Mietvertrag - was steht drin?

Bei der Erstellung sowie Verwendung eines vorgefertigten Mietvertrags gilt es einige Eckpunkte zu beachten. Wie bei Verträgen üblich, ergeben sich Rechte und Pflichten für beide Parteien des Mietverhältnisses. Die beiden Parteien heißen in diesem Fall „Vermieter“ und „Mieter“.

Der Inhalt sowie die Hauptpflichten des Mietvertrags sind im §535 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) enthalten. Demnach besteht die Hauptpflicht des Vermieters darin, dem Mieter den Gebrauch der Mietsache – also der Wohnung – für den vereinbarten Zeitraum zu gewähren und diese Wohnung während der Mietzeit in einem vertragsgemäßen Zustand zu erhalten. Was genau ein vertragsgemäßer Zustand ist, muss entsprechend im eigentlichen Vertrag geklärt werden. Dazu später mehr. Der Mieter hingegen hat die Pflicht, dem Vermieter die vereinbarte Miete zu zahlen.

Gut zu wissen: eine Mietkaution ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Deshalb muss dies vertraglich vereinbart werden. Sie darf jedoch nicht drei Monatskaltmieten übersteigen.

Folglich müssen diese beiden Parteien natürlich im Mietvertrag aufgeführt sein. Zusätzlich muss die genaue Bezeichnung der vermieteten Wohnung, auch Mietgegenstand genannt, vermerkt werden. Auch das Stockwerk und die Lage der Wohnung müssen Erwähnung finden. Natürlich ist eine weitere wichtige Komponente eines Mietvertrags der vereinbarte oder bestimmbare Mietbetrag, auf den sich die beiden Vertragspartner geeinigt haben.

Übrigens: die Miete ist spätestens bis zum dritten Werktag des Monats zu entrichten, für den Sie berechnet ist. Dies ist in §556b BGB geregelt.

Außerdem muss ein Mietvertrag den Beginn des Mietverhältnisses und die Unterschriften aller Vertragsparteien enthalten, sofern der Vertrag in schriftlicher Form geschlossen wird. Um dir einen besseren Überblick zu geben, findest du im Folgenden nochmal alle relevanten Eckpunkte eines Mietvertrags aufgelistet:

  • Nennung aller Vertragsparteien
  • Genaue Bezeichnung der vermieteten Wohnung inklusive Stockwerk und Wohnungslage
  • Vereinbarter oder bestimmbarer Mietbetrag
  • Beginn des Mietverhältnisses
  • Unterschriften aller Vertragsparteien (falls Mietvertrag schriftlich geschlossen wurde)

Unter Beachtung all dieser Punkte steht der erfolgreichen – und vor allem gültigen – Unterzeichnung des Mietvertrags nichts mehr im Wege.

Weitere wichtige Dokumente abseits des Mietvertrags

Abgesehen vom Mietvertrag wird vor dem endgültigen Abschluss des Kapitels „Wohnungssuche“ noch ein weiteres Dokument benötigt: die Wohnungsgeberbestätigung. Dieses Dokument ist notwendig, um deinen neuen Wohnort bei der zuständigen Meldebehörde einzutragen. Zum Thema Wohnungsgeberbestätigung haben wir ebenfalls einen ausführlichen Artikel verfasst. Außerdem gibt es auch dieses Dokument kostenlos als PDF zum Download!

Vor dem Zustandekommen des Mietvertrags gibt es noch weitere wichtige Dokumente, die es zu beachten gilt. Dazu gehören

Auch zu jedem dieser Dokumente findest du in unserem Blog einen passenden Artikel inklusive kostenloser PDF-Vorlage. Reinlesen lohnt sich!

Vor dem Mietvertrag – die smarte Bonitätsauskunft

Um eine geeignete Person für das Mietverhältnis zu finden, empfiehlt es sich, zunächst eine Auskunft über die Zahlungsfähigkeit des potenziellen Mieters einzuholen. Diese Informationen befinden sich in einer Bonitätsauskunft. Itsmydata bietet eine solche Bonitätsauskunft für nur 17,90€ in Form des itsmydata BonitätsPass an.

Der BonitätsPass bündelt die Informationen von bis zu drei Auskunfteien (Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data) und Regis24) und stellt diese übersichtlich dar. Der Pass zeigt dir und Dritten, ob Negativmerkmale vorliegen. Damit erhält man auf einen Blick sämtliche benötigten Informationen, um sich ein Bild über die Bonität des Mietinteressenten zu machen. Mit dem auf jedem Pass vorhandenen QR-Code kann die Echtheit der darauf enthaltenen Daten geprüft werden.

Alle drei Auskunfteien werden bei der Bestellung des Pass parallel mit einem Klick angefragt. Dies erleichtert den Anfrageprozess für den Mietinteressenten. Eine weitere Erleichterung: die Informationen aller drei Auskunfteien liegen bereits nach zwei Minuten digital vor.

Der BonitätsPass kann somit bereits nach wenigen Minuten weitergeleitet werden.

Warum also bei der nächsten Wohnungsausschreibung nicht einfach den BonitätsPass als Bonitätsnachweis verlangen? Ausprobieren lohnt sich!

Abseits des Mietvertrags – Wissenswertes rund um Bonität, Daten und Rechte

In unserem Blog finden sich viele interessante Beiträge zu den Themen Bonität, Daten und Rechte. So erfährst du im Bereich „Deine Bonität“ unter anderem die Bedeutung von Kreditwürdigkeit und Bonität und wie du deine Schufa-Selbstauskunft kostenlos online anfordern kannst. In der Rubrik „Deine Daten“ finden sich Beiträge zu dem Unterschied zwischen persönlichen und personenbezogenen Daten und wie man kostenlos seine Punkte in Flensburg abfragen kann. Zu guter Letzt findest du im Bereich „Deine Rechte“ viele aufschlussreiche Artikel zum Thema DSGVO und deine damit verbundenen Rechte. Scroll doch mal ein bisschen durch unseren Blog, bestimmt sind noch einige interessante Artikel für dich dabei!

Deine Daten sollen geschützt sein? Hier bist du richtig!

Bei itsmydata kannst du dir nicht nur Vorlagen zur Wohnungsthematik herunterladen, die Selbstauskunft einer Auskunftei anfordern oder ein Zertifikat zum Nachweis deiner Bonität bestellen.

Itsmydata möchte jeder Person die Macht über die eigenen Daten zurückgeben.

Das bedeutet, dass jede Person frei entscheiden sollte, was genau mit den eigenen Daten im Netz geschieht. Derzeit setzen wir dies durch unser itsmydata Portal um, in dem man nach der Registrierung seine personenbezogenen Daten bei über 100 Unternehmen kostenfrei abfragen kann. Anschließend kann man diese Daten im eigenen Portal speichern und bei den angefragten Unternehmen korrigieren oder sogar löschen lassen.

Unser Ziel ist es, diesen Pool an abfragbaren Unternehmen stetig zu erweitern, damit so vielen personenbezogene Daten wie möglich an einem Ort sicher verwahrt werden können. Die eigenen Daten werden nur auf einem sicheren Server in Deutschland gehostet und nur die jeweilige Person kommt auch an diese Daten heran.

In Zukunft will itsmydata es ermöglichen, die eigenen Daten nach Wunsch aus dem eigenen itsmydata Portal heraus an interessierte Unternehmen zu verkaufen. Alternativ kann das Portal aber auch weiterhin als Datensafe genutzt werden. Die Entscheidung liegt bei der einzelnen Person.

Worauf noch warten? Registriere dich jetzt, frage kostenlos deine Daten bei über 100 Unternehmen ab und werde Teil der Datenrevolution!

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01.02.2023

Mietschuldenfreiheits-bescheinigung – Ratgeber & kostenlose PDF- und Word-Vorlage

Wenn man eine neue Wohnung mieten möchte, braucht man einige Dokumente, die man für den Vermieter vorlegen muss. Damit muss man nachweisen, dass man als Mieter für das Mietobjekt geeignet ist. Neben dem Personalausweis, dem Einkommensnachweis und dem Arbeitsvertrag, einer Mieterselbstauskunft und einer Bonitätsauskunft wie z.B. den itsmydata BonitätsPass oder der Schufa-Auskunft bzw. einem Nachweis für die Kreditwürdigkeit, wollen manche Vermieter auch eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung, oder auch Vorvermieterbescheinigung, sehen.

Unser Tipp: die meisten Vermieter verlangen vor Vertragsabschluss eine Bonitäts-Auskunft. Lade dir in nur 2 Minuten deinen Bonitätsnachweis von itsmydata herunter.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Aber was genau ist das für eine Bescheinigung und wie bekommt man diese? Wir klären alle offenen Fragen rund um die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung (Vorvermieterbescheinigung) in diesem Beitrag.

Was ist eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und was steht drin?

Wie der Name schon fast verrät ist die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung eine Bescheinigung, mit Hilfe derer der Mietinteressent nachweisen kann, dass er frei von Mietschulden ist und seine Miete in der Vergangenheit immer zuverlässig gezahlt hat. Meist ist diese Bescheinigung ein einfaches Dokument. Angegeben werden darin oft nur die wichtigsten Daten:

·      der Name des Mieters bzw. der Mieter

·      der Name des Vermieters

·      Informationen zum Mietobjekt

·      die Dauer des Vertrages

·      die Höhe der Mietschulden, sofern welche
angefallen sind

Wichtig für die Gültigkeit der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist, dass der Vermieter diese unterschreibt. 

Wie bekomme ich die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung und wer stellt diese aus?

Ausgestellt wird das Dokument in der Regel von dem ehemaligen Vermieter oder der Hausverwaltung. Falls du zur Untermiete gewohnt hast, musst du dich an den Hauptmieter wenden, der den Vertrag für das Mietobjekt ursprünglich unterschrieben hat. Eine Vorlage für die Bescheinigung kannst du ganz einfach hier bei itsmydata kostenlos herunterladen und deinem ehemaligen Vermieter zum Ausfüllen vorlegen.

Habe ich ein Recht auf die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung?

In dieser Frage liegt das Problem der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Denn laut eines Urteils des BGH (Bundesgerichtshof) vom 30.09.2009 – VIII ZR 238/08 ist kein Vermieter dazu verpflichtet, solch eine Bescheinigung auszustellen. Somit hast du eigentlich kein Recht auf eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung. Der Grund hierfür ist, dass Betriebskostennachzahlungen oft erst Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses geleistet werden. Der Vermieter soll demnach nicht verpflichtet werden, mit der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung im Voraus etwas zu bestätigen, was eventuell nicht der Wahrheit entspricht. 

Was sind die Alternativen?

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man mit diesem Problem umgehen kann. Eine naheliegende Lösung wäre es, die Kontaktdaten des ehemaligen Vermieters an den neuen Vermieter weiterzugeben. Damit könnte der neue Vermieter ganz einfach alles nachfragen, was er wissen möchte. Aber Achtung! Damit würdest du den Datenschutz verletzen. Es handelt sich hierbei nämlich um die personenbezogenen Daten des Vermieters, welche laut der DSGVO nicht einfach so weitergegeben werden dürfen. Somit kommt diese Lösung nicht in Frage.

Da der ehemalige Vermieter also nach Gesetz nicht dazu verpflichtet ist eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung auszustellen, sollte der neue Vermieter auch Alternativen zum Nachweis der Zahlungsfähigkeit akzeptieren. Falls du hier Probleme hast, kannst du deinen Vermieter auf das Urteil des Bundesgerichtshofs aufmerksam machen. Als Alternative kannst du Kontoauszüge und Quittungen vorlegen, die nachweisen, dass du deine Mietzahlungen regelmäßig geleistet hast. Auch eine Mieterselbstauskunft oder die SCHUFA Selbstauskunft kann hier als Alternative dienen. Dabei ist jedoch zu beachten, dass der Vermieter keine vollständige Auskunft inklusive Scorewerten verlangen darf, sondern nur eine abgespeckte Variante. In dieser speziellen Schufa-Auskunft steht nur, ob ausschließlich positive Vertragsinformationen über den Mieter vorliegen.

Wichtig ist hierbei zu wissen, dass diese Dokumente von dem potentiellen Vermieter erst dann verlangt werden dürfen, wenn der Mietinteressent ein konkretes Interesse an dem Mietobjekt ausgesprochen hat. Erst dann hat der Vermieter ein berechtigtes Interesse an diesen Daten und darf diese einsehen und speichern. Hier gilt Art. 6 der DSGVO zur Rechtmäßigkeit der Datenverarbeitung. In Art. 5 der DSGVO sind zudem die Grundsätze zur Verarbeitung personenbezogener Daten geregelt.

Was mache ich aber, wenn ich zum ersten Mal miete?

Solltest du zum ersten Mal eine Wohnung bzw. ein Haus mieten, so hast du natürlich gar nicht die Möglichkeit, deinen ehemaligen Vermieter um jegliche Nachweise zu bitten. In diesem Fall ist es möglich, dass du deine Eltern um eine Bürgschaft bittest. Damit sollte das Problem in der Regel geklärt sein. Auch das Thema Mietbürgschaft haben wir in einem interessanten Artikel für dich zusammengefasst und eine kostenlose PDF-Vorlage zum Download bereitgestellt.

Darf der Vermieter Geld für das Ausstellen der Mietschuldenfreiheitsbescheinigung verlangen?

Diese Frage ist rechtlich leider nicht abschließend geklärt. Jedoch spricht einiges dafür, dass der Vermieter diese Vorvermieterbescheinigung abrechnen darf. Schließlich ist er rechtlich nicht dazu verpflichtet, die Bescheinigung auszufüllen. Das Dokument an sich jedoch bekommt man in der Regel kostenlos zum Download, wie auch hier bei itsmydata.

Welche weiteren Dokumente brauche ich für einen Mietvertrag?

Um einen Mietvertrag erfolgreich abzuschließen, werden in der Regel noch zusätzliche Dokumente erfragt. Neben einem Nachweis über die Mietschuldenfreiheit brauchen die Vermieter meistens noch einen Nachweis über deine Kreditwürdigkeit bzw. deine Bonität und gegebenenfalls eine Mieterselbstauskunft.

Deine Kreditwürdigkeit bzw. Bonität wird in einer Prüfung ermittelt, um sich ein Bild von Dir und Deiner finanziellen Lage zu verschaffen. Anhand der Daten lässt sich abschätzen, wie zahlungsfähig Du bist. Somit schützt die Bonitätsauskunft einerseits den Vermieter davor, dass er kein Geld bekommt. Andererseits schützt sie auch den Mieter vor einer möglichen Verschuldung.

Die Bonität wird in der Regel von den Auskunfteien geprüft. Sie speichern und sammeln diverse Daten über alle Verträge, Finanzierungen und auch über eventuelle Mahnverfahren. Um nachzuweisen, dass du zahlungsfähig bist und eine gute Bonität hast, brauchst du in der Regel einen Bonitätsnachweis. Bei itsmydata kannst du dir diesen ganz einfach für nur 17,90€ in wenigen Minuten herunterladen. Dabei kannst du dich darauf verlassen, dass Deine Daten stets sicher und diskret behandelt werden. Der Download ist 90 Tage verfügbar und bestens vor Dritten geschützt. Darüber hinaus kannst Du ihn auch von unterwegs aus durchführen. Der itsmydata BonitätsPass beinhaltet Informationen, ob Du negative Einträge hast, einen Sicherheits-QR-Code und schützt dabei sensible Informationen, die Dritte nichts angehen.

Ein weiteres Dokument, welches häufig von einem Vermieter angefordert wird, ist die Mieterselbstauskunft. Dies ist eine Selbstauskunft des Mietinteressenten für den künftigen Vermieter und informiert über die private, familiäre und wirtschaftliche Situation des Mietinteressenten. Die Auskunft erfolgt schriftlich mit Hilfe eines Formulars und wird dem Vermieter nach Besichtigung der Wohnung überlassen.

Der Unterschied zur Mietschuldenfreiheitsbescheinigung ist hierbei, dass der Mietinteressent die Mieterselbstauskunft selbst ausfüllen muss, während die Mietschuldenfreiheitsbescheinigung vom Vermieter ausgefüllt wird. Bei itsmydata kannst du dir auch die kostenlose PDF-Vorlage der Mieterselbstauskunft herunterladen. Damit gehst du sicher, dass du nur wirklich notwendige Angaben machst und somit deine Daten schützt.

Itsmydata und die Kontrolle über deine Daten

Bei itsmydata kannst du nicht nur deinen persönlichen BonitätsPass erwerben und kostenlos eine Mieterselbstauskunft und eine Mietschuldenfreiheitsbescheinigung herunterladen, sondern auch die Kontrolle über deine Daten zurückbekommen. Mit einer kostenlosen Registrierung bei itsmydata kannst du dir bei über 100 Unternehmen deine persönliche Selbstauskunft anfragen. Zudem findest du im Blog viele interessante Beiträge rund um die DSGVO, deine Daten und die Bonität.

09.01.2023

Wohnungsgeber-bestätigung – Ratgeber & kostenlose PDF-Vorlage

Die Wohnungsgeberbestätigung ist das Dokument, welches du am Ende einer erfolgreichen Wohnungssuche benötigst. Im Folgenden haben wir dir sämtliche Informationen zu dem Thema zusammengefasst. Außerdem stellen wir dir eine kostenlose PDF-Vorlage zur Verfügung.

Symbolbild Wohnungsgeberbestätigung

Die Wohnungsgeberbestätigung

Endlich hast du deine Traumwohnung gefunden – und auch bekommen! Ein letzter Schritt ist nun noch zu gehen: du musst deinen neuen Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt registrieren. Damit die Anmeldung klappt, kannst du dort nicht einfach mit leeren Händen auftauchen. Du benötigst dafür ein spezielles Dokument. Hier kommt die Wohnungsgeberbestätigung, auch Wohnungsgeberbescheinigung oder Vermieterbescheinigung, ins Spiel.

Diese wird dir häufig direkt von deinem neuen Vermieter ausgestellt. Manchmal musst du das Formular deinem Vermieter aber auch selbst vorlegen. Um dir dieses zeitraubende Unterfangen zu ersparen, haben wir für dich eine kostenlose PDF-Vorlage der Wohnungsgeberbestätigung erstellt. Diese kannst du bequem direkt an deinen Vermieter weiterleiten.

Regelungen zur Wohnungsgeberbestätigung – das Bundesmeldegesetz

Aber warum muss ich damit überhaupt zum Einwohnermeldeamt? Die Notwendigkeit dafür liegt im Bundesmeldegesetz (BMG) begründet. Laut §17 BMG muss sich jede Person, die eine Wohnung bezieht, innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug bei der Meldebehörde anmelden. Auch wenn hier oft mit Kulanz seitens des Einwohnermeldeamts zu rechnen ist, sollte diese Frist unbedingt eingehalten werden. Gemäß §54 BMG droht sonst nämlich ein Bußgeld von bis zu 1000 Euro.

Sollte also dein Vermieter dir eine Wohnungsgeberbestätigung verweigern oder sie dir nicht innerhalb der Meldefrist von zwei Wochen zukommen lassen, musst du dies laut §19 BMG unverzüglich der jeweiligen Meldebehörde mitteilen.

Gemäß §19 BMG muss eine Wohnungsgeberbestätigung folgende Daten enthalten:

  • Name und Anschrift des Wohnungsgebers und gegebenenfalls des Eigentümers
  • Einzugsdatum
  • Anschrift der Wohnung
  • Namen der meldepflichtigen Personen

Wenn du dann deine Vermieterbescheinigung erhalten und fristgerecht beim Einwohnermeldeamt abgegeben hast, kannst du dich entspannt auf dein neues Zuhause freuen.

Abseits der Wohnungsgeberbestätigung – weitere Dokumente für dich

Die Wohnungsgeberbestätigung benötigst du, wenn du am Ende deiner Wohnungssuche angekommen bist. Zu Beginn und während deiner Suche sind jedoch bereits andere Dokumente nötig. Begriffe wie Mieterselbstauskunft, Mietbürgschaft oder Mietschuldenfreiheitsbescheinigung werden dir sicher noch bekannt vorkommen. Vielleicht sind diese Begriffe aber auch völlig neu für dich und du beginnst dich erst in die Thematik der Wohnungssuche einzulesen.

In beiden Fällen haben wir für dich zu jedem dieser Dokumente einen Artikel verfasst sowie eine kostenlose PDF-Vorlage bereitgestellt. Ob nun kurz vor der Wohnungssuche, gerade mittendrin, oder bereits in die Traumwohnung eingezogen: diese Vorlagen können dir auch in Zukunft dabei helfen, die passende Wohnung zu finden.

Ein weiteres häufig verlangtes Dokument stellt der Bonitätsnachweis dar. Durch diesen erhält der Vermieter Auskunft über die Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit des Mieters. Bei itsmydata kannst du dir diesen Nachweis in Form deines persönlichen BonitätsPass holen. Dieser Pass beinhaltet die Informationen von gleich drei Auskunfteien – Creditreform Boniversum, Experian (Infoscore Consumer Data) und Regis24 – und fasst diese übersichtlich zusammen. Dadurch bleiben andere, für Dritte nicht relevante persönliche Daten geschützt.

Den itsmydata BonitätsPass kannst du dir für nur 17,90€ bestellen. Er steht dir nur 2 Minuten nach der Bestellung zur Verfügung und kann direkt heruntergeladen und geteilt werden.

Deine Daten gehören nur dir – weitere interessante Artikel

Der Schutz deiner Daten genießt bei itsmydata den allerhöchsten Stellenwert. Daher sind sämtlich Vorlagen und auch das Bonitätszertifikat dahingehend verfasst, dass nur die notwendigsten Daten preisgegeben werden und deine persönlichen Daten dadurch maximal geschützt sind.

Zum Thema Datenschutz haben wir noch viele weitere interessante Artikel verfasst, die du dir gerne in unserem Blog durchlesen kannst. Beispielsweise erfährst du alles rund um die Themen Auskunftei, Bonität oder die DGSVO. Reinlesen lohnt sich!

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©itsmydata 2026. Alle Rechte vorbehalten

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